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        <name>Feuerwehrstore | Hier beginnt Dein Einsatz!</name>
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    <updated>2026-09-09T06:35:13+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Wenn der Wind das Feuer zurückholt</title>
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                                            Über 300 Kräfte von Feuerwehr, Bundeswehr und THW waren am Hürtgenwald tagelang im Einsatz. Was der Großeinsatz für Ausrüstung, Rotation und Eigenschutz bei langen Vegetationsbrandlagen lehrt.
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  Fachbeitrag · Einsatzrealität 
 Wenn der Wind das Feuer zurückholt 
 Über 300 Kräfte von Feuerwehr, Bundeswehr und THW waren am Hürtgenwald tagelang im Einsatz. Was der Großeinsatz für Ausrüstung, Rotation und Eigenschutz bei langen Vegetationsbrandlagen lehrt. 
 
 Symbolbild, KI-generiert  
 
 Ein bereits eingedämmter Vegetationsbrand am Hürtgenwald flammte durch Sturmböen erneut auf und band über mehrere Tage mehr als 300 Einsatzkräfte. Für Feuerwehren, Gerätewarte und Einsatzleitungen zeigt dieser Fall exemplarisch, worauf es bei lang andauernden Wald- und Vegetationsbrandeinsätzen wirklich ankommt. 
 
 
  Auf den Punkt   7 Minuten Lesezeit · 8 Kapitel  
 
  Windwechsel ist die eigentliche Gefahr  – Glutnester im Boden können durch Böen binnen Minuten wieder aufflammen, auch wenn die Lage als gelöscht galt. 
  Rotation gehört vor den Einsatz geplant  – Wer erst reagiert, wenn Kräfte sichtbar erschöpft sind, plant zu spät. 
  PSA für Kurzeinsatz reicht bei Mehrtageslagen nicht  – Handschuhe, Bekleidung und Kühlung müssen auf Dauerbelastung ausgelegt sein. 
 
 
 
 
 Inhalt 
  1. Der Einsatz am Hürtgenwald   2. Warum ein Windwechsel den Brand zurückholt   3. Lange Einsatzdauer und Erschöpfung   4. Kräfterotation richtig organisieren   5. PSA für die Vegetationsbrandbekämpfung   6. Häufige Fehler bei Mehrtageseinsätzen   7. Kühlung und Regeneration   8. Lehren für die eigene Einsatzplanung   9. Checkliste für den nächsten Einsatz  
 
 
  EINSATZREALITÄT 
 Der Einsatz am Hürtgenwald: Wenn ein Brand zurückkehrt 
 Mitte August waren am Hürtgenwald in der Eifel über 300 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bundeswehr und Technischem Hilfswerk gebunden. Ausgangspunkt war ein Vegetationsbrand, der zunächst unter Kontrolle schien. Dass ein solcher Einsatz sich über mehrere Tage zieht, ist längst keine Ausnahme mehr, sondern eine Konstellation, auf die sich Wehren einstellen müssen. 
 Bemerkenswert war dabei nicht der erste Löschangriff, sondern das, was danach geschah: Bereits als gelöscht gemeldete Bereiche flammten erneut auf. Für die Einsatzleitung bedeutete das, Kräfte, Material und Zeitplanung neu zu ordnen – während die eigentliche Gefahrenlage aus Sicht vieler Beteiligter längst erledigt war. 
 
 
  EINSATZPRAXIS 
 Warum ein Windwechsel einen kontrollierten Brand zurückholt 
 Vegetationsbrände werden selten durch eine einzelne Flammenfront beendet. Unter der sichtbaren Oberfläche bleiben Glutnester zurück, die bei ausreichend Sauerstoffzufuhr wieder aufflammen können – vor allem in Bodenschichten mit viel organischem Material. Ein Windwechsel oder auffrischende Böen reichen aus, um solche Glutnester binnen Minuten wieder in offene Flammen zu verwandeln. 
 Genau das geschah am Hürtgenwald: Sturmböen trugen zur erneuten Ausbreitung bei, nachdem die Lage bereits als weitgehend beherrscht galt. Für die Praxis bedeutet das, Nachkontrollen nicht nach reiner Sichtprüfung zu beenden, sondern mit ausreichendem zeitlichem Abstand und, wo verfügbar, mit Wärmebildtechnik durchzuführen. 
 
 
 
 Wichtig 
Ein als gelöscht gemeldeter Vegetationsbrand ist bei anhaltender Trockenheit und Windwechsel keine erledigte Lage, sondern ein Bereich mit erhöhtem Kontrollbedarf. 
 
  AUSRÜSTUNG FÜR DEN EINSATZ 
 Womit sich lange Vegetationsbrand-Einsätze durchstehen lassen 
    
 
 Vallfirest Waldbrand-Handschuh 
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 Vallfirest Waldbrand-Hose EN15614 
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 Busch Protective Waldbrandschal CWS-1 
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 Ergodyne Kühlweste Dry-Evaporative 
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  EIGENSCHUTZ 
 Lange Einsatzdauer: Wenn Erschöpfung zum Sicherheitsrisiko wird 
 Ein Einsatz, der sich über mehrere Tage zieht, stellt andere Anforderungen als ein klassischer Löscheinsatz von wenigen Stunden. Hitze, körperliche Belastung und Schlafmangel summieren sich, und mit jeder weiteren Stunde sinkt die Fähigkeit, Gefahren korrekt einzuschätzen. 
 Erschöpfung zeigt sich nicht immer offensichtlich. Häufig fallen zuerst kleine Dinge auf: langsamere Reaktionszeiten, nachlässigere Kommunikation über Funk, ein schleichendes Nachlassen der Aufmerksamkeit für die eigene Umgebung. Wer erst reagiert, wenn diese Anzeichen deutlich sichtbar sind, plant die Ablösung zu spät. 
 
 
  EINSATZFÜHRUNG 
 Kräfterotation organisieren: Warum ein rechtzeitiger Wechsel keine Schwäche ist 
 Kräfterotation wird in vielen Einsatzplänen zwar mitgedacht, in der Praxis aber oft erst kurzfristig entschieden. Dabei lässt sie sich mit wenigen festen Grundsätzen deutlich verlässlicher gestalten – unabhängig davon, ob 300 Kräfte oder eine einzelne Ortswehr im Einsatz stehen. 
 
 
 
 1 
  Ablösezeiten vor Einsatzbeginn festlegen   Feste Zeitfenster für die Rotation einplanen, statt erst im Verlauf zu reagieren – abhängig von Temperatur, Tätigkeit und Ausrüstung. 
 
 
 2 
  Reserve-Kräfte einsatzbereit halten   Eine personelle Rückfallebene einplanen, damit ein Wechsel nicht am fehlenden Ersatz scheitert. 
 
 
 3 
  Übergabewege vorab klären   Wer löst wen wann ab, und wer dokumentiert den aktuellen Stand – vor dem Schichtwechsel festlegen, nicht während der Übergabe improvisieren. 
 
 
 4 
  Gesundheitszustand aktiv abfragen   Nicht warten, bis sich Erschöpfung zeigt. Führungskräfte fragen aktiv nach Trinkverhalten, Pausen und Befinden. 
 
 
 5 
  Material mit rotieren lassen   Wechselkleidung, Handschuhe und Kühlwesten für die Ablösung bereithalten, damit auch die Ausrüstung nicht durchgehend im Einsatz bleibt. 
 
 
  AUSRÜSTUNG 
 PSA für die Vegetationsbrandbekämpfung: Worauf es ankommt 
 Persönliche Schutzausrüstung für die Waldbrandbekämpfung unterscheidet sich bewusst von PSA für den Innenangriff. Sie ist leichter, atmungsaktiver und auf lange Tragedauer statt auf kurze, intensive Hitzespitzen ausgelegt. 
 Bei Handschuhen zeigt sich das besonders deutlich: Ein Modell für den kurzen Löschangriff im Gebäude muss andere Eigenschaften mitbringen als ein Handschuh, der über Stunden bei Funkenflug, Rauch und wechselnder Nässe getragen wird. 
 
 
 
 
 
  Ausführung  Merkmal  Passend für  Im Shop  
 
 
 
  ASKÖ Einsatzhandschuh PATRON®  
 EN 659:1996 CAT III, hitzebeständiges Rindnappaleder, Stulpe 
 Kurzer bis mittlerer Löscheinsatz 
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  Penkert ELK DEFENDER 3.0 SHORT  
 EN 659:2003+A1:2008, Elchleder, hohe Strapazierfähigkeit 
 Waldbrand- und TH-Einsätze mit mechanischer Belastung 
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  Vallfirest Waldbrand-Handschuh  
 Sympatex-Membrane, lange Stulpe, reflektierende Applikation 
 Mehrtägige Vegetationsbrandeinsätze bei wechselnder Witterung 
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  PASSENDE AUSRÜSTUNG 
 Weiteres Material für lange Wald- und Vegetationsbrandeinsätze 
    
 
 ASKÖ THL-Handschuh Split Rescue 
 Hitzebeständiges Spaltleder mit Kevlar-Innenhandfutter für Rettung und Bergung. 
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 Penkert HERO BASIC GREEN 
 Hitzebeständige Innenhand mit hohem Tragekomfort für den laufenden Wechselbedarf. 
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 Vallfirest Waldbrandpatsche VF Alaska 
 Teleskopgriff für Nachlöscharbeiten ohne unnötige Nähe zur Glut. 
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 Dönges Waldbrandhacke Durango 
 Zum Öffnen von Brandnestern im Bodenbereich. 
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 Dönges Waldbrandrucksack BAG-4H 
 Transportiert Schläuche und Armaturen geordnet zur Einsatzstelle. 
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 Vallfirest Xtreme Pack Rucksack 
 Ergonomisches Tragesystem für lange Wegstrecken im Gelände. 
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  AUS DER PRAXIS 
 Häufige Fehler bei Mehrtageseinsätzen 
 
  Nachkontrolle zu früh beenden:  Wird nur so lange kontrolliert, bis nichts mehr sichtbar ist, bleiben Glutnester im Boden unentdeckt zurück. 
  Rotation situativ statt geplant:  Ohne festes Zeitfenster wird eine Ablösung oft erst organisiert, wenn Kräfte bereits sichtbar erschöpft sind. 
  PSA für Kurzeinsätze im Dauereinsatz nutzen:  Handschuhe und Bekleidung für kurze Löschangriffe verlieren bei stundenlangem Tragen früher an Schutzwirkung. 
  Trinkverhalten nicht aktiv steuern:  Wer erst trinkt, wenn der Durst einsetzt, hat die Flüssigkeitsbilanz bereits im Minus. 
  Material nicht mit rotieren lassen:  Bleibt die Ausrüstung durchgehend im Einsatz, obwohl die Person wechselt, trägt der Nachfolgende bereits durchfeuchtete oder ausgekühlte PSA. 
  Funkdisziplin bei Erschöpfung vernachlässigen:  Kürzere, unpräzisere Meldungen sind oft eines der ersten Anzeichen nachlassender Konzentration – und werden selten als Warnsignal erkannt. 
 
  REGENERATION 
 Kühlung und Regeneration: der unterschätzte Sicherheitsfaktor 
 Regeneration zwischen den Einsatzabschnitten wird häufig als Komfortfrage behandelt, ist aber ein Sicherheitsfaktor. Wer nicht ausreichend abkühlt und trinkt, geht mit einem Leistungsdefizit in den nächsten Einsatzabschnitt – unabhängig davon, wie erfahren die Person ist. 
 
 
 
 
 ✗ So nicht 
 Erst trinken, wenn Durst auftritt. 
 Schutzkleidung während der gesamten Pause anbehalten. 
 Kühlung erst einplanen, wenn Überhitzung sichtbar wird. 
 
 
 ✓ Besser 
 Feste Trinkintervalle einhalten, unabhängig vom Durstgefühl. 
 PSA in der Pause ablegen oder öffnen, wenn die Lage es zulässt. 
 Aktive Kühlung fest in jede geplante Pause einbauen, nicht erst im Bedarfsfall. 
 
 
 
  EINORDNUNG 
 Was Gerätehäuser aus dem Hürtgenwald für die eigene Einsatzplanung mitnehmen 
 Nicht jede Wehr wird einen mehrtägigen Großeinsatz dieser Größenordnung erleben. Die Grundmuster – Rückzündung durch Windwechsel, Erschöpfung bei langer Einsatzdauer, PSA an ihrer Belastungsgrenze – lassen sich aber auch auf kleinere, lokale Vegetationsbrandlagen übertragen. 
 
 
 
 „Ein Einsatz endet nicht mit dem letzten sichtbaren Flammenherd, sondern erst mit der letzten überprüften Glutstelle.“ 
 Feuerwehrstore-Einordnung 
 
 
  Schnellkontrolle 
 Vor dem nächsten mehrtägigen Vegetationsbrandeinsatz 
 
 ☐ Ablösezeiten vor Einsatzbeginn festgelegt 
 ☐ Reserve-Kräfte benannt und erreichbar 
 ☐ Übergabe- und Meldewege definiert 
 ☐ Trinkintervalle für alle Kräfte festgelegt 
 ☐ Kühlmöglichkeiten für Pausen eingeplant 
 ☐ PSA auf lange Tragedauer statt nur Kurzeinsatz ausgelegt 
 ☐ Wechselkleidung/-handschuhe für Ablösungen bereit 
 ☐ Nachkontrolle mit zeitlichem Abstand statt Sichtprüfung eingeplant 
 ☐ Wärmebildtechnik für Glutnester-Kontrolle verfügbar, wo möglich 
 ☐ Funkdisziplin und Meldeintervalle klar geregelt 
 ☐ Gesundheitszustand der Kräfte wird aktiv abgefragt 
 ☐ Verantwortung für Rotation eindeutig einer Führungskraft zugeordnet 
 ☐ Erste-Hilfe- und Notfallausstattung vor Ort vollständig 
 ☐ Transportlogistik für Material und Ablösungen geklärt 
 ☐ Wetterlage (Wind, Trockenheit) wird laufend neu bewertet 
 ☐ Übergabeprotokoll für Schichtwechsel vorbereitet 
 
 Wer diese Punkte vor dem Einsatz klärt, verschiebt Entscheidungen nicht in den Moment, in dem die Kräfte dafür am wenigsten übrig haben. 
 
 
  Passende Ausführungen 
 Ausrüstung für Regeneration und Eigenschutz im Einsatz 
 Drei Positionen, die bei mehrtägigen Vegetationsbrandeinsätzen besonders gefragt sind. 
 
    
 
 Ergodyne Kühlweste Dry-Evaporative 
 Kühlt aktiv zwischen den Einsatzabschnitten und bleibt dabei trocken – für Ablösungen mit kurzer Pausenzeit. 
 Kühlweste ansehen  
 
    
 
 PAX Erste-Hilfe-Tasche L 
 Kompakte Erstversorgung für die Einsatzstelle, wenn der Rettungsdienst noch unterwegs ist. 
 Tasche ansehen  
 
    
 
 First-Responder Notfallrucksack O2 
 Umfangreiche Ausstattung für die Erstversorgung bei Verletzungen während des Einsatzes. 
 Rucksack ansehen  
 
 
 
 
  Zusammenfassung 
 Fazit 
 Der Großeinsatz am Hürtgenwald zeigt, dass ein Vegetationsbrand mit dem sichtbaren Rückgang der Flammen nicht automatisch beendet ist. Windwechsel, anhaltende Trockenheit und Glutnester im Boden können eine als erledigt geltende Lage binnen kurzer Zeit zurückholen. 
 Für die eigene Einsatzplanung heißt das: Rotation, Trinkverhalten und PSA für lange Tragedauer gehören vor den Einsatz geplant, nicht erst in den Verlauf improvisiert. Das gilt für den Großeinsatz mit 300 Kräften genauso wie für die lokale Vegetationsbrandlage. 
 Ein Einsatz ist so lange nicht vorbei, wie noch eine Glutstelle unkontrolliert bleibt. 
 
 
  Weiterlesen 
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            <title type="text">Jugendfeuerwehr richtig ausstatten: Der Ratgeber zum Ausbildungsstart</title>
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  Fachbeitrag · Jugendfeuerwehr &amp;amp; Nachwuchs 
 Jugendfeuerwehr richtig ausstatten: Der Ratgeber zum Ausbildungsstart 
 Nach der Sommerpause beginnt der reguläre Übungsbetrieb wieder. Dieser Ratgeber zeigt, welche Ausstattung wirklich gebraucht wird und wie Jugendwarte den Start gut vorbereiten. 
 
 Symbolbild, KI-generiert  
 
 Mit dem Ende der Sommerferien nimmt der Übungsbetrieb in den Jugendfeuerwehren wieder Fahrt auf. Für Jugendwarte, Ausbilder und Gemeinden stellt sich jedes Jahr neu die Frage, wie Ausstattung, Größen und Kennzeichnung rechtzeitig organisiert werden. Dieser Ratgeber ordnet die wichtigsten Punkte von der Größenwahl bis zur Beschaffung. 
 
 
  Auf den Punkt   7 Minuten Lesezeit · 15 Kapitel  
 
  Übungskleidung ist keine Einsatzkleidung  – Jugendfeuerwehr-Ausrüstung ist bewusst anders konzipiert als PSA für Erwachsene. 
  Größe vor Vorrat  – auf Zuwachs gekaufte Kleidung schränkt Bewegungsfreiheit und Sicherheit ein. 
  Sechs bis acht Wochen Vorlauf  – wer jetzt bestellt, startet ohne Last-Minute-Stress in die Saison. 
 
 
 
 
 Inhalt 
  1. Warum der Start nach den Sommerferien zählt   2. Was die Jugendfeuerwehr leistet   3. Rechtlicher Rahmen: Alter, Aufsicht, Ausbildung   4. Die Basis-Ausstattung pro Mitglied   5. Übungskleidung ist keine Einsatzkleidung   6. Größe richtig wählen   7. Handschutz für die Ausbildung   8. Kennzeichnung und Sichtbarkeit   9. Pflege und Haltbarkeit   10. Budget und Beschaffung planen   11. Schritt für Schritt: Die Gruppe ausstatten   12. Trainingshilfen für die ersten Übungsabende   13. Häufige Fehler beim Ausstatten der Jugendfeuerwehr   14. Schnellkontrolle vor dem Ausbildungsstart   15. Passende Ausstattung im Überblick  
 
 
  AUSBILDUNGSSTART 
 Warum der Start nach den Sommerferien zählt 
 Mit dem Ende der Sommerferien nimmt in den meisten Jugendfeuerwehren der reguläre Übungsrhythmus wieder Fahrt auf. Für Jugendwarte ist das der Moment, an dem sichtbar wird, ob die Ausstattung der Gruppe noch passt oder ob über den Sommer Größen, Material und Zubehör nachgezogen werden müssen. 
 Wer diesen Punkt bewusst als jährlichen Fixpunkt einplant statt ihn erst am ersten Übungsabend zu bemerken, spart sich Last-Minute-Bestellungen und kann Beschaffung, Budget und Ausbildung sauber aufeinander abstimmen. Dieser Ratgeber führt durch alle relevanten Stationen – von den rechtlichen Grundlagen über die passende Ausrüstung bis zur konkreten Beschaffungsplanung. 
 
 
  GRUNDLAGEN 
 Was die Jugendfeuerwehr leistet 
 Die Jugendfeuerwehr ist die Nachwuchsorganisation der Freiwilligen Feuerwehren und bereitet Kinder und Jugendliche altersgerecht auf den aktiven Dienst vor. Neben handwerklichen und technischen Grundlagen wie Knotenkunde, Gerätekunde oder Erster Hilfe stehen Teamgeist, Verantwortung und soziales Engagement im Mittelpunkt der Ausbildung. 
 Ziel ist nicht die vorzeitige Miniatur-Einsatzkraft, sondern eine altersgerechte Heranführung, die Spaß am Ehrenamt weckt und langfristig Bestand hat. Für Vereine und Gemeinden bedeutet das: Ausstattung, Ausbildungsinhalte und Betreuung müssen speziell auf diese Zielgruppe zugeschnitten sein – nicht einfach von der Erwachsenenwehr übernommen werden. 
 
 
 
 
 Mindestalter 
 Je nach Bundesland in der Regel ab 10 bis 12 Jahren möglich. 
 
 
 Ausbildungsrahmen 
 Orientiert an den Rahmenplänen der Landesjugendfeuerwehren und der FwDV 1. 
 
 
 Aufsicht 
 Übungen finden unter Aufsicht ausgebildeter Betreuerinnen und Betreuer statt. 
 
 
 Ausrüstungsanspruch 
 Kleidung muss auf die körperliche Entwicklung abgestimmt sein, keine verkleinerte Erwachsenenausrüstung. 
 
 
 
  RAHMENBEDINGUNGEN 
 Rechtlicher Rahmen: Alter, Aufsicht, Ausbildung 
 Die vier Eckpunkte oben zeigen: Für die Ausstattung bedeutet der rechtliche Rahmen vor allem, dass Kleidung und persönliche Schutzausrüstung auf Schnitt, Gewicht und Verstellbarkeit von Kindern und Jugendlichen abgestimmt sein müssen, damit Bewegungsfreiheit und Sicherheit bei Übungen nicht eingeschränkt werden. 
 Betreuerinnen und Betreuer tragen zugleich die Verantwortung für Jugendarbeitsschutz und Aufsichtspflicht – ein Grund mehr, warum Ausrüstungsfragen nicht allein den Mitgliedern oder Eltern überlassen werden sollten, sondern Teil der jährlichen Vereinsplanung sind. 
 
 
  AUSRÜSTUNG 
 Die Basis-Ausstattung pro Mitglied 
 Für den laufenden Übungsbetrieb hat sich eine Grundausstattung bewährt: eine wetterfeste Überjacke oder ein leichter Blouson mit DJF-Kennzeichnung, eine Bundhose in strapazierfähigem Material, dazu Übungshandschuhe und je nach Witterung eine passende Kopfbedeckung. 
 Diese Basis wird meist zu Beginn der Mitgliedschaft einmalig beschafft und danach über die Jahre an Wachstum und Verschleiß angepasst. Die folgende Auswahl zeigt, womit sich die Grundausstattung in der Praxis meist zusammensetzt. 
 
 
  Aus dem Sortiment 
 Womit sich die Grundausstattung zusammenstellen lässt 
 
    
 
 Jugendfeuerwehr-Blouson 
 Ansehen →  
 
    
 
 Überjacke mit Innenweste 
 Ansehen →  
 
    
 
 Überjacke mit Innenjacke 
 Ansehen →  
 
    
 
 Jugendfeuerwehr-Bundhose 
 Ansehen →  
 
 
 
 
  EINORDNUNG 
 Übungskleidung ist keine Einsatzkleidung 
 Ein häufiges Missverständnis: Jugendfeuerwehr-Kleidung wird oft mit Einsatzkleidung für Erwachsene verglichen, ist aber bewusst anders konzipiert. Sie ist für Übungsdienst, Ausbildung und repräsentative Anlässe gedacht, nicht für den Innenangriff oder technische Hilfeleistung im Erwachsenen-Einsatzdienst, für die es eigene, normierte Schutzausrüstung braucht. 
 Die drei oben gezeigten Kleidungsstücke unterscheiden sich vor allem im Witterungsschutz. Viele Gruppen kombinieren mehrere Varianten, etwa einen leichten Blouson für warme Monate und die Überjacke mit Innenweste oder Innenjacke für Herbst und Winter – die folgende Übersicht ordnet die Unterschiede ein. 
 
 
 
 
 
  Ausführung  Witterungsschutz  Besonderheit  Im Shop  
 
 
 
  Blouson (Art.-Nr. f138)  
 Grundschutz, kein Innenfutter 
 Leicht, gut für warme Übungsabende 
  Ansehen →  
 
 
  Überjacke mit Innenweste (Art.-Nr. f1333)  
 Wind- und wasserabweisend 
 Herausnehmbare Fleeceweste für kühle Monate 
  Ansehen →  
 
 
  Überjacke mit Innenjacke (Art.-Nr. f1334)  
 Wind- und wasserabweisend, wärmer 
 Herausnehmbare Fleecejacke mit Ärmeln 
  Ansehen →  
 
 
 
 
 
  PRAXIS 
 Größe richtig wählen 
 Jugendliche wachsen unterschiedlich schnell, und ein zu groß gekaufter Blouson „auf Zuwachs“ wirkt zunächst wirtschaftlich, schränkt aber Bewegungsfreiheit und Sicherheit ein. Ärmel- und Taillenverstellung per Klettverschluss oder Kordelzug federn kleinere Wachstumsschübe ab, ersetzen aber keinen richtigen Größenwechsel. 
 Sinnvoll ist es, Größen einmal jährlich vor dem Ausbildungsstart zu erfassen und dabei Herstellerangaben zur Größentabelle zu nutzen statt Konfektionsgrößen aus der Alltagskleidung zu übertragen, da Schnitte je nach Hersteller variieren. 
 
 
  AUSRÜSTUNG 
 Handschutz für die Ausbildung 
 Übungshandschuhe für die Jugendfeuerwehr sind auf häufige Nutzung bei Knoten-, Geräte- und Löschübungen ausgelegt und unterscheiden sich von PSA für den Erwachsenen-Einsatz durch dünneres, beweglicheres Material und kindgerechte Größen. 
 Weil sie ständig im Einsatz sind, verschleißen sie im Vergleich zu anderen Ausrüstungsteilen am schnellsten. Ein kurzer Sichtcheck auf Risse, durchgescheuerte Nähte und lockere Stulpen vor dem ersten Übungsabend erspart unnötige Ausfälle mitten in der Saison. 
 
 
 
 Wichtig 
Nachbestellungen bei Handschuhen dauern erfahrungsgemäß am längsten, besonders bei bestimmten Größen oder Farben. Wer den Sichtcheck erst am ersten Übungsabend macht, riskiert Wochen ohne passenden Handschutz. 
 
  SICHERHEIT 
 Kennzeichnung und Sichtbarkeit 
 DJF-Abzeichen, Reflexstreifen und Rückenschilder mit der Aufschrift „Jugendfeuerwehr“ erfüllen zwei Funktionen gleichzeitig: Sie machen die Zugehörigkeit sichtbar und erhöhen bei Übungen im Freien oder am Straßenrand die Erkennbarkeit der Gruppe. 
 Ein Flauschband für das Namensschild ist bei den meisten Jugendfeuerwehr-Jacken bereits vorbereitet. Wird es nicht genutzt, geht ein einfacher Weg verloren, Kleidungsstücke bei mehreren Gruppen oder nach Größenwechseln sauber zuzuordnen. 
 
 
  Nachkauf &amp;amp; Zubehör 
 Was für die Saison häufig nachgekauft wird 
 
    
 
 Übungshandschuh ASKÖ 
 Robuster Alltags-Handschuh für Knoten- und Geräteübungen. 
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 Handschuh Seiz Companion 
 Amara-Leder mit Strickstulpe, Aufdruck JUGENDFEUERWEHR. 
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 Innenweste (Fleece) 
 Passend zur Überjacke f1333, auch einzeln nachbestellbar. 
 Zum Produkt →  
 
    
 
 Innenjacke (Fleece) 
 Passend zur Überjacke f1334, mit abnehmbaren Ärmeln. 
 Zum Produkt →  
 
    
 
 Wintermütze Jugendfeuerwehr 
 Doppelt gestrickt, für kühlere Übungsabende. 
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 Knotenjupp Knotenlernhilfe 
 Alle gängigen Feuerwehrknoten selbstständig üben. 
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  PFLEGE 
 Pflege und Haltbarkeit 
 Die schmutz- und wasserabweisende Ausrüstung vieler Jugendfeuerwehr-Oberstoffe hält deutlich länger, wenn Pflegehinweise eingehalten werden: Schonwaschgang bei maximal 60 Grad, kein Weichspüler, kein Trockner und mäßig heißes Bügeln zur Reaktivierung der Imprägnierung. 
 Wird über die Reflexstreifen gebügelt oder die Kleidung im Tumbler getrocknet, verliert sie vorzeitig ihre Schutzwirkung. Ein kurzer Pflegehinweis an die Erziehungsberechtigten zu Beginn der Saison beugt dem wirksam vor. 
 
 
  ORGANISATION 
 Budget und Beschaffung planen 
 Die Finanzierung läuft je nach Kommune unterschiedlich: über den Gemeindehaushalt, den Feuerwehrverein, Fördervereine oder eine Mischung daraus. Wer den Bedarf frühzeitig zusammenstellt, kann Angebote vergleichen und Sammelbestellungen für die ganze Gruppe organisieren. 
 Gerade bei individuell konfigurierten Teilen wie Überjacken mit Innenweste oder personalisierten Trainingshilfen lohnt sich ein Vorlauf von sechs bis acht Wochen vor dem geplanten Ausbildungsstart, um Liefer- und Anpassungszeiten realistisch einzuplanen. 
 
 
 
 „Wer Größen, Kennzeichnung und Budget vor der Ferienzeit klärt, beginnt die Saison ohne Zeitdruck.“ 
 
 
  ANLEITUNG 
 Schritt für Schritt: Die Gruppe ausstatten 
 Die folgenden sechs Schritte haben sich in der Praxis bewährt, um eine Jugendfeuerwehr-Gruppe strukturiert und ohne Zeitdruck für den Ausbildungsstart auszustatten. 
 
 
 1 
  Bestand aufnehmen   Mitgliederliste mit aktuellen Größen und vorhandener Ausstattung vor der Sommerpause aktualisieren. 
 
 
 2 
  Bedarf ermitteln   Fehlende oder zu klein gewordene Teile je Mitglied konkret auflisten, statt pauschal nachzubestellen. 
 
 
 3 
  Budget klären   Mit Verein, Förderverein oder Gemeinde abstimmen, welche Mittel für die Saison zur Verfügung stehen. 
 
 
 4 
  Rechtzeitig bestellen   Mit sechs bis acht Wochen Vorlauf bestellen, besonders bei individuell konfigurierten oder personalisierten Teilen. 
 
 
 5 
  Kennzeichnen und vorbereiten   Namensschilder, Abzeichen und Reflexelemente vor dem ersten Übungsabend anbringen. 
 
 
 6 
  Übergeben und einweisen   Ausrüstung an die Mitglieder übergeben und kurz in Pflege und Handhabung einweisen. 
 
 
  AUSBILDUNG 
 Trainingshilfen für die ersten Übungsabende 
 Neben Kleidung und Schutzausrüstung gehört fachliches Übungsmaterial zum Ausbildungsstart: Knotenlernhilfen mit den gängigen Feuerwehrknoten erleichtern gerade neuen Mitgliedern den Einstieg, weil sie eigenständig und wiederholt geübt werden können. 
 Moderne Ausführungen verknüpfen das Training zusätzlich mit digitalen Hilfsmitteln, etwa einem QR-Code für Video-Anleitungen, sodass Jugendliche auch zuhause weiterüben können, ohne auf den nächsten Übungsabend warten zu müssen. 
 
  vom Editor entfernt wird) --&gt;
 
 Häufig gefragt 
 
 Ab welchem Alter kann man in die Jugendfeuerwehr eintreten? 
 Je nach Bundesland liegt das Mindestalter meist zwischen 10 und 12 Jahren. Details regeln die jeweiligen Landesjugendfeuerwehr-Ordnungen. 
 
 
 Muss die Ausstattung normiert sein wie bei Erwachsenen? 
 Nein. Übungskleidung der Jugendfeuerwehr ist keine persönliche Schutzausrüstung für den Einsatzdienst und unterliegt daher nicht denselben Normen wie Einsatzkleidung für Erwachsene. 
 
 
 Wer bezahlt die Ausrüstung? 
 Das ist je nach Kommune unterschiedlich geregelt – über den Gemeindehaushalt, den Feuerwehrverein, Fördervereine oder eine Kombination. Am besten frühzeitig mit dem Träger abstimmen. 
 
 
 Wie oft sollten Größen neu erfasst werden? 
 Einmal jährlich vor dem Ausbildungsstart hat sich in der Praxis als guter Rhythmus bewährt, gerade bei schnell wachsenden Jugendlichen. 
 
 
 
  PRAXISWISSEN 
 Häufige Fehler beim Ausstatten der Jugendfeuerwehr 
 Diese fünf Stolperfallen tauchen in der Praxis besonders oft auf und lassen sich mit etwas Vorlauf leicht vermeiden. 
 
  Kleidung „auf Zuwachs“ kaufen:  eine zu große Jacke oder Hose schränkt Bewegungsfreiheit und Sicherheit ein und wird meist trotzdem innerhalb eines Jahres zu klein. 
  Handschuhe erst bei Bedarf nachbestellen:  gerade bei Sonderfarben oder -größen können Lieferzeiten mehrere Wochen betragen, was mitten in der Übungssaison zu Ausfällen führt. 
  Kennzeichnung vergessen:  ohne DJF-Abzeichen, Reflexstreifen und Namensschild wird sowohl die Sichtbarkeit als auch die Zuordnung einzelner Kleidungsstücke schwieriger. 
  Alle Jahrgänge identisch ausstatten:  Kindergruppen und Jugendfeuerwehr haben unterschiedliche Anforderungen an Schnitt und Ausbildungsinhalte – eine einheitliche Beschaffung ohne Differenzierung geht oft an der Praxis vorbei. 
  Pflegehinweise ignorieren:  Trocknergebrauch oder das Bügeln über Reflexstreifen zerstört die Schutzausrüstung schneller, als es eine normale Nutzung tun würde. 
 
  Schnellkontrolle 
 Schnellkontrolle vor dem Ausbildungsstart 
 
 ☐ Mitgliederliste mit aktuellen Größen liegt vor 
 ☐ Budget für die Saison ist freigegeben 
 ☐ Fehlende Jacken/Innenteile sind bestellt 
 ☐ Übungshandschuhe für alle Mitglieder vorhanden 
 ☐ DJF-Abzeichen und Reflexstreifen vollständig angebracht 
 ☐ Namensschilder sind angebracht 
 ☐ Knotenlernhilfen für die Ausbildung vorhanden 
 ☐ Erster Übungsabend ist terminiert 
 ☐ Jugendwarte und Ausbilder sind informiert 
 ☐ Lieferzeiten bei Nachbestellungen eingeplant 
 
 Bleiben einzelne Punkte offen, lohnt sich ein kurzer Blick in die Kapitel oben oder die Beratung durch unser Team – lieber vor dem ersten Übungsabend klären als währenddessen improvisieren. 
 
 
  Passende Ausführungen 
 Passende Ausstattung im Überblick 
 Drei Ausrüstungsteile, die beim Ausbildungsstart besonders häufig gebraucht werden. 
 
    
 
 Überjacke mit Innenweste 
 Wind- und wasserabweisend, mit herausnehmbarer Fleeceweste – die Basis-Jacke für den ganzjährigen Übungsbetrieb. 
 Jacke ansehen  
 
    
 
 Übungshandschuh 
 Für den täglichen Übungsbetrieb konzipiert – verschleißt am schnellsten, deshalb vor der Saison prüfen. 
 Handschuh ansehen  
 
    
 
 Knotenjupp Knotenlernhilfe 
 Alle gängigen Feuerwehrknoten selbstständig üben – inklusive Video-Anleitung per QR-Code. 
 Knotenjupp ansehen  
 
 
 
 
  Zusammenfassung 
 Fazit 
 Der Ausbildungsstart nach den Sommerferien ist der zuverlässigste Zeitpunkt im Jahr, um Größen, Kennzeichnung und Ausstattung der Jugendfeuerwehr zu prüfen. Wer Bestand, Budget und Beschaffung frühzeitig zusammenbringt, kommt ohne Last-Minute-Bestellungen durch die Saison. 
 Für Jugendwarte und Gemeinden bedeutet das: einmal jährlich Größen erfassen, Nachkaufartikel wie Handschuhe und Trainingshilfen im Blick behalten und bei individuell konfigurierten Teilen genug Vorlauf einplanen. 
 Gute Ausrüstung ist kein Verkaufsargument, sondern die Voraussetzung dafür, dass aus Nachwuchs engagierte Einsatzkräfte werden. 
 
 
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            <title type="text">Löschwasserversorgung im Trockensommer: Wenn jeder Tropfen zählt</title>
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                                            Sinkende Pegel und ausgetrocknete Hydrantennetze verändern die Grundlagen der Wasserversorgung im Einsatz. Wir zeigen, welche Alternativen es gibt, wie sie richtig aufgebaut werden – und worauf beim Schutz des Trinkwassernetzes zu achten ist.
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  Fachbeitrag · Einsatztaktik &amp;amp; Wasserversorgung 
 Löschwasserversorgung im Trockensommer: Wenn jeder Tropfen zählt 
 Sinkende Pegel und begrenzte Leistungsreserven im Trinkwassernetz verändern die Grundlagen der Wasserversorgung im Einsatz. Wir zeigen, welche Alternativen es gibt, wie sie richtig aufgebaut werden – und worauf beim Schutz des Trinkwassernetzes zu achten ist. 
 
 
 
 Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 1.175 Waldbrände registriert. Damit lag die Zahl mehr als doppelt so hoch wie 2024. Anhaltende Trockenheit und sinkende Grundwasserstände verschärfen dabei ein Problem, das im Einsatzalltag oft unterschätzt wird: die gesicherte Löschwasserversorgung. Dieser Beitrag ordnet ein, welche Entnahmestellen in Dürrephasen tragen, wie Wasserförderung über lange Wegstrecke funktioniert und warum der Schutz des Trinkwassernetzes bei der Entnahme keine Nebensache ist. 
 
 Inhalt 
  1. Warum das Thema jetzt drängt   2. Der Grundschutz nach DVGW W 405   3. Wenn Hydranten an ihre Grenzen stoßen   4. Alternative Entnahmestellen im Überblick   5. Löschwasserteiche und Zisternen richtig nutzen   6. Wasserförderung über lange Wegstrecke   7. Saugleitung aufbauen – Schritt für Schritt   8. Schutz des Trinkwassernetzes bei der Entnahme   9. Was die aktuelle Forschung zeigt   10. Rückflussverhinderer und Systemtrenner   11. Entnahmestellen im Vergleich   12. Ausrüstung, die jetzt zu prüfen ist   13. Häufige Fehler bei der Löschwasserentnahme   14. Schnellkontrolle zum Abschluss  
 
  Lage 
 Warum das Thema jetzt drängt 
 Wochenlange Trockenheit setzt nicht nur der Vegetation zu – sie verändert auch die Grundlagen der Löschwasserversorgung. Mit 1.175 registrierten Waldbränden im Jahr 2025, mehr als doppelt so vielen wie 2024, ist die Wahrscheinlichkeit gestiegen, dass ein Einsatz genau in einer Phase stattfindet, in der Wasserressourcen und örtliche Versorgungsnetze besonders stark beansprucht werden. 
 Wo sonst Hydranten und offene Gewässer zuverlässig Wasser liefern, wird die Versorgung in Dürrephasen zur planerischen Herausforderung: sinkende Grundwasserstände, ausgetrocknete Bäche und Teiche sowie ein Trinkwassernetz, das unter erhöhter Entnahmelast selbst an Kapazitätsgrenzen stößt. 
  Kurz eingeordnet   Dürre macht aus einer bekannten Aufgabe eine dynamische Lage. Entscheidend ist nicht nur, wo Wasser auf dem Plan verzeichnet ist, sondern ob es unter realen Einsatzbedingungen tatsächlich verfügbar und erreichbar ist.  
 
 
  Grundlagen 
 Der Grundschutz nach DVGW W 405 
 Das DVGW-Arbeitsblatt W 405 dient als Grundlage zur Ermittlung des Löschwasserbedarfs aus dem öffentlichen Trinkwassernetz. Die tatsächlich verfügbare Menge hängt jedoch von der örtlichen Netzstruktur, dem Wasserdargebot und der jeweiligen Versorgungssituation ab. Deshalb sollte die Feuerwehr die nutzbaren Entnahmemengen mit dem örtlichen Wasserversorger abstimmen. 
 Der unabhängige Löschwasserbedarf – speziell für Objekte mit erhöhtem Risiko oder in Außenbereichen ohne Hydrantennetz – wird ergänzend über Löschwasserteiche, Zisternen, Brunnen oder offene Gewässer sichergestellt. Genau diese Ergänzung rückt in Trockenperioden in den Fokus, weil sie zunehmend die tragende Rolle übernimmt. 
  Praxisregel   Planwerte ersetzen keine Ortskenntnis. Verfügbare Fördermengen, Netzgrenzen und geeignete Hydranten sollten vorab mit dem Wasserversorger abgestimmt werden.  
 
 
  Einsatzpraxis 
 Wenn Hydranten an ihre Grenzen stoßen 
 
 
 Bei hoher gleichzeitiger Wasserabnahme oder begrenzter Netzleistung kann die für die Feuerwehr nutzbare Fördermenge sinken. Das betrifft besonders Netze mit geringer Reserve oder langen Leitungswegen. Welche Hydranten unter Einsatzbedingungen ausreichend leistungsfähig sind, sollte mit dem örtlichen Wasserversorger abgestimmt und nach Möglichkeit praktisch überprüft werden. 
 Für die Einsatzplanung bedeutet das: Wer sich bei größeren Schadenslagen – etwa Vegetationsbränden oder lang andauernden Löscheinsätzen – ausschließlich auf das Hydrantennetz verlässt, kalkuliert ein Risiko ein, das in Dürresommern real geworden ist. Alternative Entnahmestellen sind deshalb kein Sonderfall mehr, sondern Teil der Standardplanung. 
  Planungsfrage  Welche Hydranten liefern unter hoher gleichzeitiger Abnahme noch die benötigte Menge? Diese Frage gehört vor dem Einsatz mit dem Wasserversorger geklärt.  
 
    
 
 AWG Hydrantenstandrohr DIN 14375 
 Für die normgerechte Entnahme aus Überflurhydranten und Unterflurhydranten. 
 Standrohr ansehen  
 
 
 
 
  Übersicht 
 Alternative Entnahmestellen im Überblick 
 Sechs Optionen kommen in der Praxis regelmäßig zum Einsatz, meist in Kombination: 
 
 
 Löschwasserteich 
 Fest angelegtes Reservoir, meist mit Saugstelle nach DIN 14210 – planbar, aber abhängig vom Wasserstand in der Dürre. 
 
 
 Löschwasserzisterne 
 Unterirdischer Behälter, witterungsunabhängig, aber mit begrenztem Fassungsvermögen – gut für Erstangriff. 
 
 
 Offenes Gewässer 
 Fluss, Bach oder See – in der Dürre oft die unsicherste Quelle, da Pegel und Zugänglichkeit stark schwanken. 
 
 
 Löschwasserbrunnen 
 Grundwasserbrunnen mit Pumpe – zuverlässig, aber ebenfalls von sinkenden Grundwasserständen betroffen. 
 
 
 Mobile Löschwasserbehälter 
 Faltbehälter, die vor Ort mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr befüllt werden – flexibel einsetzbar. 
 
 
 Wasserförderung über lange Wegstrecke 
 Kein eigener Vorrat, sondern eine Methode: Wasser wird über weite Strecken von einer entfernten, ergiebigen Quelle herangeführt. 
 
 
Welche Quelle eignet sich wofür?
 
  Teich oder Zisterne:  gut planbar, sofern Wasserstand, Zufahrt und Saugstelle geprüft sind. 
  Offenes Gewässer:  potenziell ergiebig, aber stark von Pegel und Zugänglichkeit abhängig – Zufahrt und Uferbeschaffenheit vorab prüfen, da Böschungen bei Niedrigwasser instabil werden können. 
  Löschwasserbrunnen:  die Ergiebigkeit hängt direkt von der Grundwasserführung ab. Pumpenleistung und Anschlussarmatur sollten vorab mit der zuständigen Stelle abgestimmt werden, da auch Brunnen bei sinkendem Grundwasserspiegel an Kapazität verlieren können. 
  Pendelverkehr und Faltbehälter:  flexibel, wenn keine dauerhaft ergiebige Quelle direkt an der Einsatzstelle verfügbar ist. 
 
 Beispiel für einen mobilen Löschwasserbehälter 
    
 
 Dönges Multi Flexbehälter 700 l 
 Mobiler Zwischenspeicher für Pendelverkehr und flexible Löschwasserbereitstellung. 
 Flexbehälter ansehen  
 
 
 
  Einsatzpraxis 
 Löschwasserteiche und Zisternen richtig nutzen 
 Aufbau einer Saugleitung an einer alternativen Entnahmestelle im Trockensommer.
  Vor dem Einsatz prüfen   Wasserstand, Zufahrt, Saugstelle und Untergrund können sich innerhalb weniger Wochen verändern. Eine Entnahmestelle ist deshalb nur so verlässlich wie ihre letzte praktische Kontrolle.  
 
 
 Löschwasserteiche sind auf dem Papier verlässliche Reserven – in der Praxis hängt ihre Nutzbarkeit aber stark vom Zustand der Saugstelle ab. Zugewachsene Zufahrten, abgesenkte Wasserstände unterhalb der Saugkorbtiefe oder verschlammte Ansaugbereiche sind in Dürresommern keine Seltenheit. Eine regelmäßige Objektkunde vor Ort – nicht nur auf dem Einsatzplan – zahlt sich hier aus. 
 Zisternen sind witterungsunabhängiger, da sie unterirdisch liegen, bieten aber meist nur begrenztes Volumen für den Erstangriff. Sie ersetzen keine kontinuierliche Versorgung bei länger andauernden Einsätzen, sondern überbrücken die Zeit, bis eine zweite Entnahmestelle oder die Wasserförderung über lange Wegstrecke aufgebaut ist. 
Vor Ort prüfen
 
 Wasserstand, Zufahrt, Aufstellfläche, Saughöhe, Verschlammung und mögliche Treibgutbelastung kontrollieren. 
 
 
    
 
 AWG Saugschlauch, 160 cm 
 Formstabiler Saugschlauch für Teiche, Zisternen und offene Gewässer. 
 Saugschlauch ansehen  
 
 
 
 
  Einsatztaktik 
 Wasserförderung über lange Wegstrecke 
 Wenn die nächste ergiebige Wasserquelle mehrere hundert Meter oder Kilometer entfernt liegt, kommt die Wasserförderung über lange Wegstrecke (WLW) zum Einsatz: der Aufbau einer Förderstrecke mit Schlauchleitungen und gegebenenfalls mehreren Pumpenabschnitten, um Wasser von der Entnahmestelle zur Einsatzstelle zu transportieren. Das Verfahren ist personal- und materialintensiv, aber oft die einzige Möglichkeit, ausreichend Wasser für einen länger andauernden Vegetationsbrand oder ein größeres Schadensereignis heranzuführen. 
 Entscheidend ist die vorausschauende Planung: Wie viele Pumpenabschnitte sind nötig, wie viel Schlauchmaterial steht zur Verfügung, und ist die Förderleistung ausreichend, um den tatsächlichen Löschwasserbedarf am Einsatzort zu decken? Übungen unter Realbedingungen zeigen hier häufig größere Abweichungen zur theoretischen Planung als erwartet. 
  Planungsfrage   Wie viel Wasser soll am Strahlrohr ankommen, welche Strecke ist zu überwinden und welche Querungen müssen geschützt werden? Erst daraus ergeben sich Pumpenabstände, Schlauchbedarf und Personalansatz.  
  Merksatz  Bei langen Wegstrecken entscheidet nicht ein einzelnes Produkt, sondern das abgestimmte System aus Leitung, Pumpenabschnitten, Absperrung und Schutz an Querungsstellen.  
 
  Passend zur Förderstrecke 
 Leitung und Pumpenabschnitte 
 Zum Durchblättern nach links oder rechts wischen bzw. scrollen.  
 
    
 
 OSW Fire B 75, gelb 
 UV beständiger B Schlauch für längere Förderstrecken. 
 B Schlauch ansehen  
 
    
 
 OSW Fire C 52, natur 
 Leichter C Schlauch für flexible Abgabeabschnitte. 
 C Schlauch ansehen  
 
    
 
 OSW Fire PU B 75, rot 
 Außenbeschichteter B Schlauch für beanspruchte Einsatzlagen. 
 PU Schlauch ansehen  
 
    
 
 Dönges Schlauchpaket Tragesystem II 
 Gebündelter Transport von Schlauchmaterial in unwegsamem Gelände. 
 Tragesystem ansehen  
 
    
 
 Vallfirest Black Hawk BH1 
 Kompakte Tragkraftspritze für mobile Pumpenabschnitte. 
 Tragkraftspritze ansehen  
 
    
 
 AWG Schlauchabsperrung mit Kugelhahn 
 Zum kontrollierten Unterbrechen einzelner Leitungsabschnitte. 
 Absperrung ansehen  
 
 
 
Schlauchleitungen an Verkehrswegen schützen
 
 Querungen müssen sichtbar, sicher und passend zur zu erwartenden Belastung ausgeführt werden. Die drei Bauarten unterscheiden sich in Gewicht, Flexibilität und Einsatzumgebung. 
 
  Drei Bauarten 
 Schlauchbrücken im Vergleich 
 
    
 
 Modul Schlauchbrücke Aluminium 
 Robuste Überfahrhilfe für temporäre Querungen. 
 Aluminium ansehen  
 
    
 
 Gummischlauchbrücke Crocodile 
 Flexible Lösung für kurzfristige Überfahrstellen. 
 Gummibrücke ansehen  
 
    
 
 Holzschlauchbrücke B, DIN 14820 
 Klassische Überfahrhilfe für B Schlauchleitungen. 
 Holzbrücke ansehen  
 
 
 
 
 
  Anleitung 
 Saugleitung aufbauen – Schritt für Schritt 
 Der korrekte Aufbau der Saugleitung entscheidet maßgeblich über die Förderleistung und die Standzeit der Pumpe: 
 
  1    Entnahmestelle sichten  Wassertiefe, Zugänglichkeit und Grund prüfen – Schlamm und Treibgut verstopfen den Saugkorb.   
  2    Saugschläuche auswählen  Anzahl und Länge an die Förderhöhe anpassen, Kupplungen auf Dichtigkeit prüfen.   
  3    Saugkorb montieren  Immer mit Ventil, das den Rückfluss beim Ansaugen verhindert.   
  4    Leinensicherung anbringen  Verhindert, dass die Leitung bei Strömung abtreibt oder sich löst.   
  5    Kupplungen an der Pumpe anschließen  Auf korrekten Sitz und Dichtringe achten, Schlauch möglichst knickfrei verlegen.   
  6    Entlüften und Förderdruck kontrollieren  Erst nach stabilem Druckaufbau die Abgabeleitung öffnen.   
 
  Werkzeug für Aufbau und Prüfung 
 Saugleitung zuverlässig vorbereiten 
 
    
 
 AWG Saugkorb DIN 14362 
 Saugkorb mit Rückschlagventil für die Wasserentnahme. 
 Saugkorb ansehen  
 
    
 
 Saugschlauchprüfscheibe A 
 Hilfsmittel zur Prüfung von A Saugschläuchen. 
 Prüfscheibe ansehen  
 
    
 
 Kupplungsschlüssel STORZ D C B 
 Leichter Kupplungsschlüssel für mehrere Storz Größen. 
 Kupplungsschlüssel ansehen  
 
 
 
 
 
  Trinkwasserschutz 
 Schutz des Trinkwassernetzes bei der Entnahme 
  Merksatz   Feuerwehrtechnik und Trinkwassernetz dürfen nicht ungesichert miteinander verbunden werden. Maßgeblich sind die örtlichen Vorgaben und normgerechte Sicherungseinrichtungen.  
 
 
 Wer Löschwasser direkt aus dem Trinkwassernetz entnimmt – etwa über einen Hydranten mit Standrohr –, greift in ein System ein, das strengen hygienischen Anforderungen unterliegt. Unsachgemäße Entnahme kann dazu führen, dass Verunreinigungen zurück in das Trinkwassernetz gelangen, sobald der Druck in der Leitung wieder abfällt. 
 Genau deshalb schreibt die Trinkwasserverordnung in Verbindung mit DIN EN 1717 vor, dass Entnahmestellen aus dem Trinkwassernetz gegen Rückfließen gesichert sein müssen. Für die Feuerwehr bedeutet das: Standrohr und Schlauchmaterial allein reichen nicht – ein normgerechter Rückflussschutz gehört zur Grundausstattung jeder Einheit, die regelmäßig aus Hydranten Wasser entnimmt. 
Warum Rückfluss kritisch ist
 
 Beim Druckabfall können Wasser und Verunreinigungen aus angeschlossenen Leitungen zurück in das Versorgungsnetz gelangen. Die konkrete Sicherung ist mit dem örtlichen Wasserversorger abzustimmen. 
 
 
    
 
 AWG Systemtrenner B FW, DIN 14346 
 Mobile Sicherungseinrichtung für die direkte Entnahme aus dem Trinkwassernetz. 
 Systemtrenner ansehen  
 
 
 
 
  Forschung 
 Was die aktuelle Forschung zeigt 
 Ein im August 2025 fertiggestellter und im Oktober 2025 veröffentlichter Forschungsbericht des Instituts für Brand- und Katastrophenschutz Heyrothsberge hat die Kontaminationsrisiken bei der Löschwasserentnahme aus dem Trinkwassernetz erneut in den Fokus gerückt. Die Untersuchung liefert praxisrelevante Erkenntnisse dazu, unter welchen Bedingungen Rückflüsse auftreten können und wie sich das Risiko durch korrekte Entnahmetechnik und geeignete Sicherungseinrichtungen wirksam reduzieren lässt. 
  Hinweis:  Für die konkrete Umsetzung in der eigenen Einheit empfiehlt sich Rücksprache mit dem zuständigen Wasserversorger und der Kreisbrandinspektion – Anforderungen können je nach Netzstruktur und Landkreis variieren. 
  Technische Konsequenz   Der Schutz vor Rückfluss ist kein theoretischer Zusatz. Er muss mit geeigneter Technik und einer abgestimmten Entnahmepraxis konkret umgesetzt werden.  
 
 
  Ausrüstung 
 Rückflussverhinderer und Systemtrenner 
 Ein Systemtrenner nach DIN 14346 trennt das Löschwassernetz zuverlässig vom Trinkwassernetz und verhindert, dass kontaminiertes Wasser zurückfließt. Er wird zwischen Standrohr und Schlauchleitung eingebaut und ist inzwischen in vielen Landkreisen fester Bestandteil der Ausrüstung für die Hydrantenentnahme. 
 Bei der direkten Entnahme aus dem Trinkwassernetz sind die vorgesehenen normgerechten Sicherungseinrichtungen zu verwenden. Dazu gehören insbesondere der mobile Systemtrenner B-FW nach DIN 14346 oder eine geeignete technische Trennung über einen freien Auslauf. Die konkrete Umsetzung sollte mit dem örtlichen Wasserversorger abgestimmt werden. 
  Ein Produkt, ein klarer Einsatzort  Der Systemtrenner wird hier bewusst nur einmal als Produkt gezeigt – in Abschnitt 8. In diesem Abschnitt steht die fachliche Einordnung im Vordergrund.  
 
 
  Vergleich 
 Entnahmestellen im Vergleich 
 Die folgende Übersicht ordnet die wichtigsten Optionen danach ein, wie belastbar sie in einer anhaltenden Dürrephase tatsächlich sind: 
 
 
 
  Entnahmestelle  Verfügbarkeit bei Dürre  Technischer Aufwand  Besonderheit  
 
 
 
  Hydrant (Trinkwassernetz)  
 Eingeschränkt – abhängig von Netzdruck und Förderbegrenzung 
 Gering (Standrohr, Kupplung) 
 Rückflussschutz zwingend erforderlich 
 
 
  Löschwasserteich / Zisterne  
 Mittel bis gut – abhängig vom Wasserstand 
 Mittel (Saugleitung, Saugkorb) 
 Regelmäßige Objektkunde nötig 
 
 
  Offenes Gewässer  
 Gering – stark pegelabhängig 
 Mittel bis hoch (Zugänglichkeit oft eingeschränkt) 
 Tagesaktuelle Lageeinschätzung notwendig 
 
 
  Wasserförderung über lange Wegstrecke  
 Gut – unabhängig von lokaler Quelle 
 Hoch (Personal, Schlauchmaterial, Pumpen) 
 Vorausschauende Planung entscheidend 
 
 
 
 
 
 
  Ausrüstung 
 Ausrüstung, die jetzt zu prüfen ist 
 Unabhängig davon, ob der nächste Alarm ein Vegetationsbrand oder ein klassischer Löscheinsatz ist – diese Punkte gehören jetzt auf den Prüfstand: 
 
 Vor der nächsten Trockenperiode kontrollieren 
 Saugschläuche, Saugkörbe, Hydrantenstandrohre, Rückflussverhinderer und der Schlauchmaterial-Bestand für die Wasserförderung über lange Wegstrecke gehören jetzt auf den Prüfstand. Die vollständige, interaktive Checkliste zum Abhaken findest du am Ende dieses Beitrags. 
 
 
 
  Häufige Fehler 
 Häufige Fehler bei der Löschwasserentnahme 
 
  Entnahme ohne Rückflussschutz   Erhöht das Risiko einer Trinkwasserkontamination und verstößt gegen DIN EN 1717.  
  Saugkorb ohne Rückschlagventil geprüft   Führt zu Förderabbrüchen und unnötigem Zeitverlust im Einsatz.  
  Löschwasserteiche nur auf dem Plan, nicht vor Ort geprüft   Zugewachsene oder abgesenkte Entnahmestellen werden erst im Ernstfall entdeckt.  
  Wasserförderung über lange Wegstrecke ohne Übung   Theoretische Förderleistung weicht im Ernstfall häufig von der Praxis ab.  
  Keine Rücksprache mit dem Wasserversorger   Örtliche Vorgaben zu Systemtrennern und Fördermengen werden übersehen.  
  Alternative Entnahmestellen nicht in die Alarm- und Ausrückeordnung eingepflegt   Wertvolle Zeit geht verloren, wenn Alternativen erst im Einsatz gesucht werden.  
 
 
 
  Schnellkontrolle 
 Löschwasserversorgung in der Dürre – Schnellcheck 
    Alternative Entnahmestellen im Einsatzgebiet bekannt und aktuell geprüft      Saugschläuche und Saugkörbe funktionsfähig und vollständig, Rückschlagventile getestet      Hydrantenstandrohre einsatzbereit, vollständig und mit Dichtungen ausgerüstet      Rückflussverhinderer/Systemtrenner vorhanden und Prüffrist nach DIN 14346 eingehalten      Schlauchmaterial für Wasserförderung über lange Wegstrecke ausreichend      Zufahrten zu Löschwasserteichen und Zisternen aktuell zugänglich      Rücksprache mit dem örtlichen Wasserversorger erfolgt      Wasserförderung über lange Wegstrecke zuletzt geübt   
 Die Markierungen werden nur lokal im Browser gesetzt und nicht gespeichert. 
 Bleiben Punkte offen: zuerst die Ausrüstung ergänzen, dann die Entnahmestellen erneut vor Ort in Augenschein nehmen – idealerweise vor der nächsten Trockenperiode, nicht während des nächsten Einsatzes. 
 
 
  Zusammenfassung 
 Fazit 
 Anhaltende Trockenheit verändert die Grundlagen der Löschwasserversorgung spürbar: Hydranten liefern nicht mehr uneingeschränkt, alternative Entnahmestellen rücken in den Mittelpunkt der Einsatzplanung, und der Schutz des Trinkwassernetzes wird zur festen Aufgabe statt zur Ausnahme. 
 Wer die eigene Ausrüstung für Saugleitung, Wasserförderung über lange Wegstrecke und Trinkwasserschutz jetzt prüft und die Entnahmestellen im Einsatzgebiet aktuell kennt, ist für die kommenden Trockenwochen besser vorbereitet – unabhängig davon, ob der nächste Alarm ein Vegetationsbrand oder ein klassischer Löscheinsatz ist. 
 Löschwasserversorgung in der Dürre ist keine Frage des Zufalls, sondern der Vorbereitung. 
 
 
  Quellen 
 Verwendete Normen und Studien 
 
 DVGW e.V.:  Löschwasser – Übersichtsseite ; Arbeitsblatt DVGW W 405 „Bereitstellung von Löschwasser durch die öffentliche Trinkwasserversorgung“ (Volltext käuflich über die  DVGW-Regelwerkssuche ). 
 DIN EN 1717 „Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen“, Normtext über  DIN Media . 
 DIN 14346 „Systemtrenner für die Feuerwehr“ – Normanforderung an mobile Systemtrenner wie den B-FW, Volltext über DIN Media erhältlich. 
 Institut für Brand- und Katastrophenschutz Heyrothsberge (IBK):  IMK-Bericht 221: Evaluierung möglicher Trinkwasserkontaminationen durch die Feuerwehren bei der Entnahme von Löschwasser aus dem Trinkwassernetz , veröffentlicht 2025. 
 
 
 
 
 Ausrüstung für Wasserentnahme, Saugleitung und Trinkwasserschutz im Überblick 
 Alle Armaturen &amp;amp; Hilfsmittel ansehen  
 
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                            <updated>2026-07-29T09:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Drohnen im BOS-Einsatz: Warum ein sicherer Start- und Landeplatz entscheidend...</title>
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                                            Drohnen liefern wertvolle Luftbilder, Wärmebilder und Lageinformationen. Ein sicherer und strukturierter Flugbetrieb beginnt jedoch nicht erst mit dem Abheben, sondern bereits bei der Wahl und Einrichtung des Start- und Landeplatzes.
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  Fachbeitrag · Drohneneinsatz 
 Drohnen im BOS-Einsatz: Warum ein sicherer Start- und Landeplatz entscheidend ist 
 Drohnen liefern wertvolle Luftbilder, Wärmebilder und Lageinformationen. Ein sicherer und strukturierter Flugbetrieb beginnt jedoch nicht erst mit dem Abheben, sondern bereits bei der Wahl und Einrichtung des Start- und Landeplatzes. 
 
 
 Drohnen haben sich bei Feuerwehren, Rettungsdiensten, Polizei und Katastrophenschutzeinheiten zu einem wertvollen Einsatzmittel entwickelt. Sie ermöglichen einen schnellen Überblick über unübersichtliche Schadenslagen, unterstützen bei der Personensuche und können Bereiche erkunden, die für Einsatzkräfte nur schwer oder unter erhöhtem Risiko erreichbar sind. 
 
 Inhalt 
  1. Einsatzmöglichkeiten von BOS-Drohnen   2. Der Flugbetrieb beginnt am Boden   3. Typische Risiken   4. Anforderungen an den Landeplatz   5. Vorteile einer Landeplatzplane   6. Größe, Material und Befestigung   7. Nachtbetrieb und Sichtbarkeit   8. Individualisierung   9. Aufbau an der Einsatzstelle   10. Unterschiedliche Einsatzlagen   11. Häufige Fehler   12. Praxis-Checkliste   13. Ausführungen im Überblick   14. Fazit  
 
  Einsatzpraxis 
 Vielfältige Einsatzmöglichkeiten für BOS-Drohnen 
 Der Nutzen einer Drohne zeigt sich besonders dort, wo eine Lage großflächig, unübersichtlich oder nur schwer zugänglich ist. Sie ersetzt weder die persönliche Erkundung noch die taktische Bewertung durch erfahrene Einsatzkräfte. Sie erweitert jedoch die verfügbaren Informationen und ermöglicht Perspektiven, die vom Boden aus nicht oder nur mit erheblichem Aufwand erreichbar wären. 
 
 
 Brandbekämpfung 
 Lageerkundung, Beobachtung von Dachflächen, Wärmebildsuche und Erkennung möglicher Glutnester. 
 
 
 Personensuche 
 Absuchen von Wald-, Frei- und unübersichtlichen Geländeabschnitten, insbesondere mit Wärmebildtechnik. 
 
 
 Hochwasser 
 Erkundung überfluteter Straßen, Gebäude, Verkehrswege und abgeschnittener Bereiche. 
 
 
 Gefahrstofflagen 
 Beobachtung aus sicherer Entfernung und Unterstützung bei der Bewertung von Schadens- und Ausbreitungslagen. 
 
 
 Vegetationsbrände 
 Überblick über Brandverlauf, Ausbreitungsrichtung und schwer zugängliche Bereiche. 
 
 
 Katastrophenschutz 
 Schadensdokumentation, Gebäudebeurteilung und Suche nach sicheren Zugangswegen. 
 
 
 
 Ein klar abgegrenzter Start- und Landeplatz unterstützt geordnete Arbeitsabläufe bei der Lageerkundung. 
 
  Organisation 
 Der Drohnenbetrieb beginnt nicht erst mit dem Abheben 
 Ein Drohneneinsatz besteht aus deutlich mehr als dem eigentlichen Flug. Vor dem Start werden Fluggerät, Kamera, Sensorik, Akkus, Steuerung und Datenverbindung kontrolliert. Nach der Landung müssen möglicherweise Akkus gewechselt, Aufnahmen ausgewertet oder technische Kontrollen durchgeführt werden. 
 Ohne einen festgelegten Bereich finden diese Tätigkeiten häufig dort statt, wo gerade ausreichend Platz vorhanden ist. An einer realen Einsatzstelle treffen jedoch zahlreiche Abläufe auf engem Raum zusammen. 
 
 Typische Rahmenbedingungen an der Einsatzstelle 
 
 Einsatzfahrzeuge fahren an und ab. 
 Schläuche und Kabel werden verlegt. 
 Kräfte bewegen sich zwischen verschiedenen Einsatzabschnitten. 
 Material wird bereitgestellt oder kurzfristig umgelagert. 
 Führungs- und Kommunikationsstrukturen werden aufgebaut. 
 Wind, Niederschlag, Dunkelheit oder Rauch erschweren die Orientierung. 
 Unbeteiligte Personen können sich dem Bereich nähern. 
 
 
 
  Gefahrenquellen 
 Typische Risiken beim Start und bei der Landung 
 Start und Landung zählen zu den besonders sensiblen Phasen eines Drohnenfluges. Das Fluggerät befindet sich nah am Boden, der Abstand zu Hindernissen ist gering und der Rotorabwind wirkt unmittelbar auf die Umgebung. 
 
 
 Hohes Gras und Vegetation 
 Längeres Gras kann Rotoren, Sensoren oder das Kamerasystem beeinträchtigen. Unebenheiten, Äste und Steine sind auf einer Wiese zudem nicht immer sofort erkennbar. 
 
 
 Staub und lose Fremdkörper 
 Rotorabwind kann Staub, Sand und kleinere Partikel aufwirbeln. Dadurch können Sicht, Technik und Personen im unmittelbaren Umfeld beeinträchtigt werden. 
 
 
 Wasser und Schlamm 
 Feuchter Untergrund kann Fluggerät, Kamera und Zubehör verschmutzen. Bei Hochwasserlagen kann sich die Eignung eines Standortes zudem kurzfristig verändern. 
 
 
 Einsatzmaterial und Laufwege 
 Schläuche, Kabel, Kisten, Werkzeuge und stark frequentierte Laufwege erhöhen das Risiko von Behinderungen und Zusammenstößen. 
 
 
 Fehlende Sichtbarkeit 
 Bei Dunkelheit, Nebel, Rauch oder Regen kann ein unmarkierter Startplatz von anderen Einsatzkräften übersehen werden. 
 
 
 Ungeeignete Flugroute 
 Eine freie Bodenfläche genügt nicht. Auch Bäume, Leitungen, Masten, Fassaden oder aufsteigender Rauch müssen berücksichtigt werden. 
 
 
 
  Grundlagen 
 Welche Anforderungen sollte ein geeigneter Drohnenlandeplatz erfüllen? 
 Ein universell geeigneter Standort existiert nicht. Die Wahl hängt von Einsatzlage, Gelände, Wetter, Fluggerät und örtlichen Gefahren ab. Dennoch lassen sich einige grundlegende Anforderungen formulieren. 
 
 
 Ausreichend große und freie Fläche 
 Der Bereich muss zum eingesetzten Fluggerät passen und genügend Abstand zu Personen, Material und Hindernissen ermöglichen. 
 
 
 Möglichst ebener Untergrund 
 Die Plane sollte vollständig aufliegen und keine starken Falten, hochstehenden Kanten oder Hohlräume bilden. 
 
 
 Freie An- und Abflugroute 
 Der Bereich oberhalb und neben dem Startplatz muss frei von Bäumen, Leitungen, Masten, Kränen und Fassaden sein. 
 
 
 Abstand zu Einsatzabläufen 
 Der Drohnenbereich sollte nicht in einem Hauptlaufweg oder direkt neben Fahrzeugbewegungsflächen eingerichtet werden. 
 
 
 Ausreichende Bodenfestigkeit 
 Tiefer Schlamm, loser Schutt oder stark geneigte Flächen sind für einen kontrollierten Start- und Landevorgang ungeeignet. 
 
 
 Außerhalb unmittelbarer Gefahren 
 Einsturzbereiche, Wärmestrahlung, Gefahrstoffausbreitung, fließendes Wasser und andere Gefahren müssen ausgeschlossen werden. 
 
 
 
  Ausrüstung 
 Warum eine spezielle Landeplatzplane sinnvoll ist 
 Eine Landeplatzplane ersetzt weder Einsatzplanung noch Ausbildung oder eine sorgfältige Standortwahl. Sie kann jedoch mehrere praktische Funktionen miteinander verbinden. 
 
 
 Klare Kennzeichnung 
 Der vorgesehene Start- und Landebereich wird für Pilot, Beobachter und weitere Einsatzkräfte sichtbar. 
 
 
 Sauberer Untergrund 
 Das Fluggerät kommt weniger mit Gras, Feuchtigkeit, Schlamm und losem Untergrund in Berührung. 
 
 
 Einheitliche Abläufe 
 Wiederkehrende Positionen und Arbeitsbereiche können bereits in Ausbildung und Übung etabliert werden. 
 
 
 Orientierung aus der Luft 
 Eine kontrastreiche Fläche ist aus der Luft leichter erkennbar als ein unmarkierter Geländeabschnitt. 
 
 
 
  Produktauswahl 
 Größe, Material und Befestigung 
 150 × 150 Zentimeter als gut sichtbarer Arbeitsbereich 
 Eine quadratische Landeplatzplane mit 150 × 150 Zentimetern ist deutlich größer als viele kompakte Freizeit-Drohnenmatten. Sie schafft eine klar erkennbare Fläche für professionelle Einsatzdrohnen und kann gleichzeitig falt- oder rollbar transportiert werden. 
 
 Wichtig 
Die Planengröße bildet nicht automatisch den vollständigen Sicherheitsbereich ab. Rotoren, Flugbewegungen und der notwendige Abstand zu Personen reichen über die Fläche hinaus. Rund um die Plane muss deshalb ausreichend freier Raum vorhanden sein. 
 Materialstärke passend zum Einsatzzweck wählen 
 
 
 
  Ausführung  Materialgewicht  Vorteile  Möglicher Einsatzschwerpunkt  
 
 
 
  Leicht  
 ca. 456 g/m² 
 Geringeres Gewicht und kompaktes Packmaß 
 Mobile Einheiten und häufiges Tragen 
 
 
  Mittel  
 ca. 510 g/m² 
 Ausgewogener Kompromiss aus Gewicht und Robustheit 
 Regelmäßiger Einsatz- und Übungsbetrieb 
 
 
  Sehr schwer  
 ca. 900 g/m² 
 Hohe Robustheit und stärkere Eigenstabilität 
 Rauere Nutzung und hohe Beanspruchung 
 
 
 
 
 Plane gegen Wind und Rotorabwind sichern 
 Eine lose ausgelegte Plane kann sich durch Wind, Fahrzeugbewegungen oder Rotorabwind verschieben. Hochstehende Kanten und Falten stellen ein Risiko für den Landevorgang dar. 
 
 Alle vorgesehenen Befestigungspunkte nutzen. 
 Passende Heringe stabil in den Boden einsetzen. 
 Starke Spannung, Falten und hochstehende Ränder vermeiden. 
 Die Befestigung während des Einsatzes regelmäßig kontrollieren. 
 Keine Befestigungsteile in die freie Landefläche hineinragen lassen. 
 
 
  Sichtbarkeit 
 Leuchtmarkierungen bei Dunkelheit und schlechter Sicht 
 Viele Drohneneinsätze finden in der Dämmerung, bei Nacht oder unter erschwerten Sichtbedingungen statt. Personensuchen, länger andauernde Brände, Hochwasserlagen und Unwettereinsätze enden nicht mit dem Tageslicht. 
 Eine ergänzende Markierung mit blau blinkenden Akkuflares kann die Außenkontur der Landeplatzplane hervorheben. Die Leuchten werden entlang beziehungsweise außerhalb des Planenrandes positioniert und dürfen nicht auf der eigentlichen Landefläche liegen. 
 
 Bessere Orientierung für den Piloten 
 Erkennbare Außenkontur der Fläche 
 Sichtbarer Funktionsbereich für Einsatzkräfte 
 Unterstützung bei Nebel, Regen und Rauch 
 
  Hinweis:  Helligkeit, Blinkmuster und Position sollten im Ausbildungsbetrieb getestet werden. Leuchten dürfen weder den Piloten blenden noch Kameras oder Sensorsysteme beeinträchtigen. 
 
 Hoher Kontrast und eine klar erkennbare Fläche unterstützen den Betrieb bei Dunkelheit und schwierigen Sichtverhältnissen. 
 
  Kennzeichnung 
 Individualisierung als Teil der Einsatzorganisation 
 Eine Landeplatzplane kann durch eine individuelle Gestaltung in das Einsatz- und Kennzeichnungskonzept der jeweiligen Organisation integriert werden. Dies verbessert nicht automatisch die Flugsicherheit, kann jedoch die Wiedererkennung und organisatorische Zuordnung erleichtern. 
 
 Name der Organisation 
 Bezeichnung der Drohnengruppe 
 Funkrufname 
 Stadt oder Gemeinde 
 Hinweis „Drohnenlandeplatz“ 
 Logo oder Wappen 
 
 Zu viele kleine Texte oder filigrane Gestaltungselemente können die Erkennbarkeit aus der Luft verringern. Empfehlenswert sind deshalb klare Kontraste, große Elemente und eine eindeutige optische Hierarchie. 
 
  
 Feuerwehr-Ausführung während einer Lageerkundung. 
 
  
 Universelle Ausführung für unterschiedliche Organisationen. 
 
 
 
  Schritt für Schritt 
 Aufbau eines Drohnenbereichs an der Einsatzstelle 
 
 1 
  Einsatzauftrag und Gefahrenlage klären   Aufgabe, örtliche Risiken und taktische Rahmenbedingungen festlegen. 
 
 
 2 
  Geeigneten Standort auswählen   Ebenen, sicheren und ausreichend freien Bereich bestimmen. 
 
 
 3 
  Umfeld kontrollieren   Steine, Äste, Scherben, Schutt, Kabel, Schläuche und Hindernisse entfernen. 
 
 
 4 
  Plane vollständig auslegen   Alle vier Ecken sichtbar halten und starke Falten vermeiden. 
 
 
 5 
  Plane sicher befestigen   Alle vorgesehenen Ösen und geeignete Heringe verwenden. 
 
 
 6 
  Leuchtmarkierungen positionieren   Bei Dunkelheit außerhalb der Landefläche und ohne Behinderung des Anflugs. 
 
 
 7 
  Arbeits- und Sicherheitsbereich festlegen   Pilot, Beobachter, Akkus, Koffer und Zubehör sinnvoll anordnen. 
 
 
 8 
  Technik prüfen   Fluggerät, Propeller, Akku, Steuerung, Sensorik und Datenverbindung kontrollieren. 
 
 
 9 
  Start freigeben   Erst starten, wenn Fläche, Sicherheitsbereich und Flugroute frei sind. 
 
 
 10 
  Bereich während des Fluges freihalten   Eine ungeplante oder vorgezogene Landung muss jederzeit möglich bleiben. 
 
 
  Taktische Unterschiede 
 Besonderheiten verschiedener Einsatzlagen 
 
 
 Gebäudebrand 
 Abstand zu Rauch, Wärmestrahlung, Löschwasser, Schlauchleitungen und Fahrzeugbewegungen einhalten. Wechselnde Windrichtungen berücksichtigen. 
 
 
 Vegetationsbrand 
 Möglichst vegetationsarme Fläche wählen und auf Wind, trockenen Untergrund sowie große Distanzen achten. 
 
 
 Personensuche 
 Arbeitsbereich für längeren Betrieb, Akkuwechsel und Bildauswertung einrichten, ohne Suchtrupps zu behindern. 
 
 
 Hochwasser 
 Nur erhöhte, sichere und tragfähige Flächen nutzen. Steigende Pegel und aufgeweichte Böden fortlaufend bewerten. 
 
 
 Industrie und Gefahrstoff 
 Drohnenbereich außerhalb von Gefahren- und Kontaminationszonen einrichten. Windrichtung und Stoffausbreitung beachten. 
 
 
 Gebäudeschäden 
 Außerhalb möglicher Einsturz- und Trümmerbereiche bleiben. Freiflächen direkt vor beschädigten Fassaden sind nicht automatisch sicher. 
 
 
 
  Aus der Praxis 
 Häufige Fehler beim Einrichten des Landeplatzes 
  Standort nur nach kurzer Entfernung auswählen:  Eine nahe Position kann durch Rauch, Verkehr, Wasser oder herabfallende Teile gefährdet sein. 
  Plane nicht befestigen:  Auch bei ruhigem Wetter kann Rotorabwind Ränder anheben oder die Fläche verschieben. 
  Landefläche als Ablage benutzen:  Akkus, Koffer und Werkzeuge gehören neben, aber nicht auf die Plane. 
  Nur den Boden prüfen:  Auch Bäume, Leitungen, Fassaden und andere Hindernisse im Anflugbereich müssen bewertet werden. 
  Fläche während des Fluges zustellen:  Eine kurzfristige Landung muss jederzeit möglich bleiben. 
  Leuchtmarkierungen ungünstig positionieren:  Blendung, falsche Abstände oder Leuchten auf der Plane können den Betrieb beeinträchtigen. 
 
  Nach dem Einsatz 
 Reinigung, Kontrolle und Lagerung 
 Nach dem Einsatz sollte die Plane nicht einfach zusammengelegt und dauerhaft feucht verstaut werden. Schmutz, Feuchtigkeit und beschädigte Befestigungspunkte können beim nächsten Einsatz zu Problemen führen. 
 
 Groben Schmutz entfernen. 
 Oberfläche und Kanten auf Beschädigungen prüfen. 
 Ösen und Befestigungspunkte kontrollieren. 
 Heringe reinigen und auf Verformung prüfen. 
 Plane vollständig trocknen lassen. 
 Leuchtmarkierungen reinigen und aufladen. 
 Material vollständig und geordnet verpacken. 
 Beschädigtes Zubehör vor dem nächsten Einsatz ersetzen. 
 
  Kontamination beachten:  Nach Gefahrstoff- oder Schadstofflagen gelten die jeweiligen Hygiene- und Dekontaminationsvorgaben. Eine optisch saubere Plane ist nicht automatisch frei von Gefahrstoffen. 
 
  Ausbildung 
 Ausbildung und Übung nicht unterschätzen 
 Eine Landeplatzplane entfaltet ihren größten Nutzen, wenn ihre Verwendung bereits im Übungsbetrieb fest etabliert ist. Nicht nur die Bedienung des Fluggerätes, sondern auch die Zusammenarbeit am Boden muss routiniert sein. 
 
 
 Standortauswahl unter Zeitdruck 
 Aufbau bei Wind und Regen 
 Befestigung auf unterschiedlichen Untergründen 
 Nachtbetrieb mit Leuchtmarkierungen 
 Akkuwechsel bei laufendem Einsatz 
 
 
 Ungeplante Rückkehr der Drohne 
 Ausfall der Datenverbindung 
 Räumung oder Verlegung des Startplatzes 
 Kommunikation mit der Einsatzleitung 
 Zusammenarbeit mit anderen Einsatzabschnitten 
 
 
 
  Schnellkontrolle 
 Checkliste: Ist der Drohnenlandeplatz einsatzbereit? 
 
 ☐ Startplatz außerhalb der unmittelbaren Gefahrenzone? 
 ☐ Untergrund ausreichend eben und tragfähig? 
 ☐ Plane vollständig ausgebreitet? 
 ☐ Alle vier Ecken frei zugänglich? 
 ☐ Gegen Wind und Rotorabwind gesichert? 
 ☐ Keine starken Falten oder hochstehenden Kanten? 
 ☐ Keine Schläuche, Kabel oder Geräte auf der Fläche? 
 ☐ Bereich oberhalb und neben der Plane frei? 
 ☐ An- und Abflugroute ausreichend frei? 
 ☐ Außerhalb wichtiger Lauf- und Fahrwege? 
 ☐ Für andere Einsatzkräfte klar erkennbar? 
 ☐ Leuchtmarkierungen sinnvoll positioniert? 
 ☐ Keine Blendung von Pilot oder Sensorik? 
 ☐ Pilot und Beobachter eindeutig bestimmt? 
 ☐ Kommunikation mit der Einsatzleitung geregelt? 
 ☐ Fläche bleibt während des Fluges frei? 
 
 Können mehrere Punkte nicht eindeutig bestätigt werden, sollte der Aufbau oder die Standortwahl erneut geprüft werden. 
 
  Passende Ausführungen 
 BOS-Drohnen-Landeplatzplanen im Überblick 
 Die Landeplatzplanen sind in unterschiedlichen Farbvarianten erhältlich und können abhängig von der Ausführung individuell mit Text oder Logo gestaltet werden. 
 
      
 
 Ausführung Feuerwehr 
 Auffällige rot-gelbe Gestaltung für Feuerwehren und vergleichbare Einsatzorganisationen. Je nach Konfiguration mit individueller Beschriftung oder Logo erhältlich. 
  Feuerwehr-Ausführung ansehen   
 
      
 
 Blaue Ausführung 
 Kontrastreiche blau-gelbe Variante für Behörden, Einheiten und Organisationen, die eine blaue Grundgestaltung bevorzugen. 
  Blaue Ausführung ansehen   
 
      
 
 Universelle Ausführung 
 Neutrale Grundgestaltung für unterschiedliche BOS, Katastrophenschutzeinheiten, Behörden und weitere professionelle Drohnengruppen. 
  Universelle Ausführung ansehen   
 
 
 
  Im realistischen Einsatzumfeld 
 Drei Ausführungen – ein gemeinsames Einsatzprinzip 
 
      
 Feuerwehr-Ausführung bei einer Lageerkundung. 
 
      
 Blaue Ausführung bei schwierigen Lichtverhältnissen. 
 
      
 Universelle Ausführung in einer Katastrophenschutzlage. 
 
      
 Professionelle Lageerkundung bei einer Brandlage. 
 
 
 
  Zusammenfassung 
 Fazit 
 Drohnen können die Lageerkundung bei Bränden, Personensuchen, Hochwasser, Gefahrstofflagen und Katastropheneinsätzen wirkungsvoll unterstützen. Ihre Leistungsfähigkeit hängt jedoch nicht allein von Kamera, Sensorik und Flugzeit ab. 
 Ein zuverlässiger Flugbetrieb benötigt auch am Boden klare Strukturen. Dazu gehören ein sicher gewählter Standort, freie Flugwege, definierte Verantwortlichkeiten und eine deutlich erkennbare Start- und Landefläche. 
 Die Plane markiert den Drohnenlandeplatz. Sicher wird er erst durch eine fachgerechte Standortwahl, geordnete Abläufe und ein gut ausgebildetes Drohnenteam. 
 
 
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                            <updated>2026-07-14T17:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Vegetationsbrände: Eine wachsende Herausforderung für Feuerwehren</title>
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                                            Vegetationsbrandbekämpfung gewinnt für Feuerwehren zunehmend an Bedeutung. Lesen Sie, welche Herausforderungen Wald- und Flächenbrände mit sich bringen, welche Ausrüstung sinnvoll ist und wie sich Einsatzkräfte effektiv vorbereiten können.
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                 Vegetationsbrände: Eine wachsende Herausforderung für Feuerwehren 
 Veränderte Einsatzrealität 
 Vegetationsbrände galten in Deutschland lange als Ausnahmeereignisse. Doch Hitzeperioden, lange Trockenphasen und geschädigte Wälder sorgen dafür, dass sie zunehmend zur Realität vieler Feuerwehren werden. Die Anforderungen an Einsatzkräfte verändern sich damit spürbar – sowohl taktisch als auch organisatorisch und technisch. 
 Auch statistisch zeigt sich diese Entwicklung deutlich: Während zwischen 1991 und 2018 durchschnittlich rund 776 Hektar Wald pro Jahr in Deutschland verbrannten, lag die betroffene Fläche im Jahr 2022 bei über 4.300 Hektar. Selbst wenn einzelne Jahre wetterbedingt schwächer ausfallen, zeichnet sich ein klarer Trend ab. Vegetationsbrände entwickeln sich zu einer dauerhaften Herausforderung für die Gefahrenabwehr. 
 Gleichzeitig unterscheiden sich diese Brände grundlegend von klassischen Gebäudebränden. Einsatzkräfte arbeiten häufig in unwegsamem Gelände, bei hohen Temperaturen und unter schwierigen Bedingungen hinsichtlich Wasserversorgung und Logistik. Zudem können sich Brände durch Wind und trockene Biomasse in kürzester Zeit stark ausbreiten. Diese Dynamik erfordert angepasste Taktiken, eine hohe Flexibilität im Einsatz sowie ein gutes Lageverständnis. 
 Typische Herausforderungen bei Vegetationsbränden 
 Die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren zeigen, dass Vegetationsbrände häufig nicht an der eigentlichen Brandbekämpfung scheitern, sondern an den Rahmenbedingungen des Einsatzes. Lange Anfahrtswege, fehlende Wasserentnahmestellen, hohe Temperaturen und schwieriges Gelände stellen Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen. 
 Hinzu kommt, dass sich die Lage innerhalb kürzester Zeit verändern kann. Winddrehungen, trockene Vegetation oder unübersichtliche Geländestrukturen führen immer wieder dazu, dass Einsatzkräfte ihre Taktik spontan anpassen müssen. Eine sorgfältige Lageerkundung und kontinuierliche Beobachtung der Einsatzstelle sind deshalb von entscheidender Bedeutung. 
 Gerade bei größeren Flächenlagen gewinnen außerdem Logistik, Führungsstrukturen und die Zusammenarbeit verschiedener Organisationen an Bedeutung. Der Transport von Wasser, die Versorgung der Einsatzkräfte sowie die Koordination mehrerer Einheiten binden oft erhebliche Ressourcen. 
 Früherkennung und Zusammenarbeit werden immer wichtiger 
 Ein entscheidender Faktor für den Einsatzerfolg ist die frühe Branderkennung. Neben technischen Lösungen wie Drohnen, Sensorik oder Kamerasystemen spielt dabei auch der Faktor Mensch eine zentrale Rolle. Forstpersonal, Landwirte oder Freizeitnutzer sind häufig die ersten vor Ort und können durch schnelle Alarmierung entscheidend zur Eindämmung beitragen. 
 Dadurch gewinnt auch die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehren, Waldbesitzern, Kommunen und lokalen Akteuren zunehmend an Bedeutung. Je früher ein Brand erkannt und gemeldet wird, desto größer sind die Chancen, eine Ausbreitung zu verhindern. 
 Sicherheit der Einsatzkräfte im Fokus 
 Parallel rückt die Sicherheit der Einsatzkräfte stärker in den Fokus. Schnell wechselnde Brandverläufe und unvorhersehbare Entwicklungen stellen hohe Anforderungen an Ausbildung und Einsatztaktik. Spezielle Trainings und Schulungen zur Vegetationsbrandbekämpfung vermitteln unter anderem Kenntnisse zu sicheren Vorgehensweisen im Gelände, Wassermanagement und Kommunikation unter schwierigen Bedingungen. 
 
 „Vegetationsbrände stellen Einsatzkräfte vor völlig neue Herausforderungen, die mit klassischen Einsatzkonzepten allein nicht mehr vollständig beherrschbar sind“, sagt Carsten Schlabach, Deputy Head of Fire &amp;amp; Rescue bei Dönges. „Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Ausbildung, Taktik, Infrastruktur und moderner Technik, um auch komplexe Lagen sicher bewältigen zu können.“ 
 
 Was bedeutet das für Feuerwehren? 
 Viele Feuerwehren beschäftigen sich mittlerweile intensiver mit dem Thema Vegetationsbrandbekämpfung. Dabei zeigt sich, dass bereits mit überschaubarem Aufwand wichtige Voraussetzungen geschaffen werden können. 
 Neben einer regelmäßigen Aus- und Fortbildung sollten insbesondere folgende Punkte betrachtet werden: 
 
 Verfügbarkeit geeigneter Handwerkzeuge zur Vegetationsbrandbekämpfung 
 Möglichkeiten zur schnellen Wasserförderung und Wasserbevorratung 
 Ausbildung von Führungskräften für Vegetationsbrandlagen 
 Einsatzplanung für Wald- und Flächenbrände im eigenen Ausrückebereich 
 Zusammenarbeit mit Forstbetrieben, Kommunen und Landwirten 
 Regelmäßige Übungen unter realitätsnahen Bedingungen 
 
 Je früher entsprechende Konzepte etabliert werden, desto besser können Feuerwehren auf zukünftige Entwicklungen reagieren. 
 Bewährte Ausrüstung für die erste Phase eines Vegetationsbrandes 
 Dabei zeigt sich, dass nicht immer große Spezialtechnik erforderlich ist. Bereits mit vergleichsweise einfacher Ausrüstung lässt sich die Einsatzfähigkeit deutlich verbessern – insbesondere bei Entstehungsbränden oder Nachlöscharbeiten. 
 Zu den bewährten Ausrüstungsgegenständen zählen unter anderem: 
 
 Löschrucksäcke 
 Feuerpatschen 
 Waldbrandwerkzeuge 
 Tragbare Pumpen 
 Flexible Wasserbehälter und Faltbehälter 
 Zusätzliche Trinkwasserversorgung für längere Einsätze 
 Kommunikationsmittel für weitläufige Einsatzstellen 
 
 Insbesondere bei kleineren und mittleren Lagen ermöglicht eine solche Ausstattung häufig ein schnelles Eingreifen, bevor sich ein Brand großflächig ausbreiten kann. 
 Ergänzend gewinnen mobile Löschmodule, flexible Wasserbehälter und geländegängige Fahrzeuge zunehmend an Bedeutung. 
 Neue Technologien unterstützen die Einsatzkräfte 
 Auch technologische Entwicklungen eröffnen neue Möglichkeiten. Mobile Löschsysteme, Drohnentechnik oder ferngesteuerte Einsatzmittel unterstützen die Einsatzkräfte insbesondere in schwer zugänglichen oder gefährlichen Bereichen. 
 Gleichzeitig rücken präventive Maßnahmen sowie strategische Einsatzplanung stärker in den Fokus. Moderne Technik kann dabei helfen, Einsatzkräfte zu entlasten und Risiken frühzeitig zu erkennen. 
 
 Checkliste: Ist Ihre Feuerwehr vorbereitet? 
 Die folgenden Fragen können helfen, den aktuellen Stand der eigenen Vorbereitung einzuschätzen: 
 
 ☐ Haben wir ein Einsatzkonzept für Vegetationsbrände? 
 ☐ Verfügen wir über geeignete Löschrucksäcke, Feuerpatschen oder Waldbrandwerkzeuge? 
 ☐ Sind unsere Führungskräfte für Vegetationsbrandlagen geschult? 
 ☐ Kennen wir kritische Wald- und Freiflächen in unserem Einsatzgebiet? 
 ☐ Haben wir Wasserentnahmestellen und Zufahrtswege dokumentiert? 
 ☐ Können wir auch über längere Zeiträume ausreichend Löschwasser bereitstellen? 
 ☐ Bestehen Kooperationen mit Forstbetrieben, Kommunen oder Landwirten? 
 ☐ Werden Vegetationsbrandlagen regelmäßig geübt? 
 
 Wer mehrere Fragen mit „Nein“ beantworten muss, sollte das Thema Vegetationsbrandbekämpfung künftig stärker in die eigene Einsatzplanung einbeziehen. 
 
 
 Empfohlene Grundausstattung für die Vegetationsbrandbekämpfung 
 Löschrucksäcke, Feuerpatschen, Gorgui- und McLeod-Werkzeuge, D-Schläuche, Tragkraftspritzen, Faltbehälter, zusätzliche Trinkwasserversorgung sowie Kennzeichnungswesten für Abschnittsleiter können die Einsatzfähigkeit bei Vegetationsbränden deutlich verbessern. 
 
 Fazit 
 Die Entwicklung macht deutlich: Vegetationsbrandbekämpfung wird zur dauerhaften Aufgabe für Feuerwehren und andere Akteure der Gefahrenabwehr. Neben moderner Technik sind vor allem Ausbildung, Vernetzung und angepasste Einsatzkonzepte entscheidend, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden und Risiken für Einsatzkräfte, Infrastruktur und Bevölkerung zu minimieren. 
 Feuerwehren, die sich bereits heute mit den besonderen Anforderungen von Vegetationsbränden beschäftigen, schaffen wichtige Voraussetzungen, um auch zukünftige Einsatzlagen sicher und effektiv bewältigen zu können. 
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                            <updated>2026-06-03T08:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die unsichtbare Gefahr im Einsatz: Warum Einsatzhygiene in der Feuerwehr ents...</title>
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                                            Die Einsatzhygiene in der Feuerwehr reduziert Kontamination im Einsatz und minimiert langfristige Gesundheitsrisiken. Moderne Brände setzen krebserregende Schadstoffe frei, die über Atemwege und Haut aufgenommen werden. Eine konsequente Dekontamination der PSA sowie klare Hygi...
                                        ]]>
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Toxische Belastung im Einsatz: Die unsichtbare Gefahr   
 Weil Einsätze kein reines Vergnügen sind. Feuerwehreinsätze bedeuten heute weit mehr als Hitze und Sichtbehinderung. Moderne Baustoffe, Kunststoffe, Dämmmaterialien und Einrichtungskomponenten führen bei Bränden zu einem hochtoxischen Stoffgemisch. Brandrauch enthält zahlreiche gesundheitsgefährdende und potenziell krebserregende Substanzen. Einsatzhygiene in der Feuerwehr ist deshalb kein organisatorisches Detail, sie ist aktiver Gesundheitsschutz. &amp;nbsp; &amp;nbsp;  
   _______________________________________________________________________________________________________   &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;  
   Kontamination Feuerwehr – unterschätzte Gefahr   
   Brandrauch enthält unter anderem:   
 
 Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) 
 Schwermetalle 
 Dioxine 
 Rußpartikel mit toxischer Bindung 
 
 Diese Stoffe gelangen nicht nur über die Atemwege in den Körper. Auch die Haut, insbesondere Hals, Gesicht, Handgelenke und Leistenbereich, nimmt Schadstoffe auf. Selbst nach dem eigentlichen Löschangriff verbleiben an  „kalten“  Brandstellen noch gefährliche Konzentrationen. 
 &amp;nbsp; 
  !!  Das Krebsrisiko für Feuerwehrangehörige ist deshalb seit Jahren Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. 
   _______________________________________________________________________________________________________   &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;  
   Typische Expositionsquellen    
 
 Verzicht auf Atemschutz bei Nachlöscharbeiten 
 Kontaminierte PSA während der Rückfahrt 
 Essen oder Trinken im verschmutzten Zustand 
 Verschleppung von Schadstoffen ins Fahrzeug oder Gerätehaus 
 
 Kontamination endet nicht mit dem Einsatzende. Sie setzt sich fort, wenn keine strukturierten Maßnahmen greifen. 
   _______________________________________________________________________________________________________   &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;  
    Gesetzliche Hintergründe: DGUV und FUK     Die Thematik ist regulatorisch klar adressiert . 
 Relevante Grundlagen: 
 
 DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ 
 Handlungsempfehlungen der Feuerwehr-Unfallkassen (FUK) 
 Vorgaben zur Minimierung der Exposition 
 Anforderungen an Schwarz-/Weiß-Trennung 
 Dokumentierte Reinigung der PSA 
 
 &amp;nbsp; 
 Führungskräfte stehen hier in der Fürsorgepflicht. Einsatzhygiene ist kein freiwilliger Zusatzstandard, sondern Teil des Arbeitsschutzes. 
   _______________________________________________________________________________________________________   &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;  
   Praktische Umsetzung: Einsatzhygiene strukturiert denken   
 Einsatzhygiene Feuerwehr funktioniert nur, wenn sie als fester Ablauf etabliert ist. 
  1. Atemschutz konsequent einsetzen  
 
 Umluftunabhängiger Atemschutz auch bei vermeintlich kleinen oder harmlosen Lagen 
 Nachlöscharbeiten sind keine „sicheren“ Phasen 
 
 &amp;nbsp; 
  2. Grob-Dekontamination an der Einsatzstelle  
 
 Sichtbare Verschmutzungen entfernen 
 Kontaminierte Bereiche möglichst früh behandeln 
 Direkte Hautreinigung priorisieren 
 
 Der erste Schritt zur Dekontamination der PSA beginnt vor Ort. 
 &amp;nbsp; 
  3. Kontaminierte Kleidung nicht im Fahrzeug transportieren   
 
 Schutzkleidung sollte möglichst an der Einsatzstelle abgelegt oder sicher verpackt werden. Eine saubere Trennung reduziert die Kontaminationsverschleppung erheblich 
 
 &amp;nbsp; 
  4. Hygiene unmittelbar nach dem Einsatz  
 
 Hände, Gesicht und Hals reinigen 
 Keine Nahrungsaufnahme in verschmutzter Kleidung 
 Keine Raucherpausen im kontaminierten Bereich 
 
 &amp;nbsp; 
  5. Führung durch Vorbild   
 
 Wenn Führungskräfte ohne Atemschutz am Rand stehen, untergräbt das jede Hygienestrategie 
 
  Konsequenz beginnt auf Führungsebene  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
   _______________________________________________________________________________________________________   &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;  
   Warum viele Konzepte scheitern   
 In der Praxis scheitert Einsatzhygiene häufig nicht am Wissen – sondern an: 
 
 Fehlender Standardisierung 
 Unklaren Zuständigkeiten 
 Mangelnder Ausstattung 
 Zeitdruck 
 Gewohnheiten 
 
 Einsatzhygiene muss einfach umsetzbar sein. Nur dann wird sie im Alltag gelebt. 
   _____________________________________________________________    __________________________________________   &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;  
 
   Fachliches Fazit   
    Gesundheitsschutz ist Führungsaufgabe   
 Einsatzhygiene Feuerwehr bedeutet: 
 
 Reduzierung von Kontamination 
 Minimierung des Krebsrisikos 
 Erfüllung gesetzlicher Vorgaben 
 Schutz der eigenen Einsatzkräfte 
 
 Moderne Brände erzeugen hochtoxische Belastungen. Wer diese Realität ignoriert, handelt fahrlässig. Eine strukturierte Dekontamination der PSA, klare Abläufe und geeignete organisatorische Maßnahmen sind heute unverzichtbar. Gesundheitsschutz endet nicht mit dem Löschen des Feuers – er beginnt dort. 
   _____________________________________________________________    __________________________________________   &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp;  Von der Theorie zur Praxis - Unsere Empfehlungen für konsequente Einsatzhygiene:   
 
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                            <updated>2026-02-25T09:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Busch PROtective Schutzhelm ATR-1 – Der vielseitige Einsatzhelm für moderne E...</title>
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                                            Im dynamischen Einsatzalltag von Feuerwehr, Rettungsdienst und spezialisierten Rettungseinheiten zählt jede Sekunde, jede Entscheidung und vor allem die persönliche Schutzausrüstung. Mit dem Busch PROtective Schutzhelm ATR-1 erhältst du einen Helm, der Schutz, Modularität und ...
                                        ]]>
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                   Was ist der ATR-1 Helm und warum gibt es ihn?   
   
  Der&amp;nbsp;ATR-1 Schutzhelm von Busch PROtective&amp;nbsp;ist&amp;nbsp;  eine&amp;nbsp;modulare&amp;nbsp;  Helmplattform&amp;nbsp;für professionelle Einsatzkräfte. Im Gegensatz zu&amp;nbsp;  klassischen Feuerwehrhelmen mit fester Ausstattung lässt sich der ATR-1&amp;nbsp;werkzeuglos und einsatzabhängig anpassen - etwa für technische Hilfeleistung, Höhen- oder Wasserrettung.&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;   &amp;nbsp; &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;  
   Er wurde entwickelt, um ein&amp;nbsp;universelles Kopfschutzsystem&amp;nbsp;zu bieten, das:   
 
  in verschiedensten Einsatzumgebungen hohe Schutzstandards erfüllt,  
  flexibel mit Zubehör erweiterbar ist,  
  dabei leicht, robust und komfortabel bleibt.  
 
  _______________________________________________________________________________________________________  
   Für wen ist der ATR-1 geeignet?   
   Der ATR-1 ist ein&amp;nbsp;echter Allround-Helm&amp;nbsp;für professionelle Einsatzkräfte, unter anderem für:   
 
  Feuerwehren  
  Rettungsdienst &amp;amp; Notfallteams  
  Höhen- und Seilrettung  
  Technische Hilfeleistung (z. B. Verkehrsunfälle)  
  Wasser- und Strömungsrettung  
  Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung  
  Urban Search &amp;amp; Rescue (USAR)  
  Spezialisierte Rettungsdienste (z. B. DGzRS)  
 
  Dank seiner Flexibilität eignet sich der Helm besonders für Einsätze mit&amp;nbsp;wechselnden Anforderungen, ohne dass mehrere Helme benötigt werden.  
  _______________________________________________________________________________________________________  
   Was kann der ATR-1 im Detail?   
   Schutz, Ergonomie &amp;amp; Bauweise   
  Der ATR-1 verfügt über eine&amp;nbsp;hochfeste Helmschale aus SMC-carbonverstärktem Duroplast. Sie bietet sehr guten Aufprall- und Durchstoßschutz bei gleichzeitig geringem Gewicht. Das ergonomische Innenleben ermöglicht auch&amp;nbsp;lange Tragezeiten ohne Komfortverlust.  
   Komfort-Highlights:   
 
  Sicherer Vier-Punkt-Gurt  
  Drehknopf zur schnellen Größenanpassung  
  Geringes Gewicht von ca.&amp;nbsp;690 g  
  Retroreflektierende Flächen für bessere Sichtbarkeit  
  Drei Schalengrößen für Kopfgrößen von&amp;nbsp;48–66 cm  
 
 &amp;nbsp; 
     Normen praxisnah eingeordnet     
   Der Mehrwert des ATR-1 liegt nicht nur in einzelnen Zertifizierungen, sondern in deren Kombination.   
 
    EN 16471 / EN 16473     Diese Normen definieren Schutzanforderungen für technische Rettung und Vegetationsbrand. In der Praxis bedeutet das geprüfte Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Einwirkungen sowie definierte Schutzbereiche.         
    EN 12492      Ursprünglich aus dem Bergsportbereich. Relevant für Schutz bei Anstoßen und Sturzbelastungen, wie sie bei Höhen- und Seilrettung auftreten.     
    EN 1385      Regelt Anforderungen an Helme im Wildwasserbereich, insbesondere Stoßdämpfung unter wasserbezogenen Bedingungen.     
    UIAA 106      Internationale Sicherheitsnorm für Bergsporthelme – zusätzliche Absicherung im Bereich Höhenrettung.   
 
 &amp;nbsp; 
  Die Kombination dieser Normen macht den ATR-1 zu einer normübergreifenden Plattform.  Das bedeutet konkret: Ein Helm kann mehrere Einsatzszenarien rechtssicher abdecken, ohne disziplinspezifische Sonderlösungen vorhalten zu müssen.  
    !!  Der ATR-1 ist bewusst nicht als Helm für den strukturellen Innenangriff konzipiert. Für klassische Innenbrandbekämpfung sind entsprechend zertifizierte Feuerwehrhelme erforderlich.&amp;nbsp;Seine Stärke liegt vielmehr in normübergreifenden Einsatzbereichen wie technischer Hilfeleistung, Vegetationsbrand, Höhen- und Wasserrettung.&amp;nbsp;   
 _______________________________________________________________________________________________________ 
   Modularität – organisatorisch betrachte t  
   Modularität bedeutet nicht, dass Zubehör während eines laufenden Einsatzes ständig gewechselt wird.   
   Vielmehr wird der Helm einsatzabhängig vorab konfiguriert:   
 
  THL-Konfiguration  
  Vegetationsbrand-Konfiguration  
  Wasserrettungs-Konfiguration   
 
 &amp;nbsp; 
   Das bringt organisatorische Vorteile:   
 
  Reduzierung unterschiedlicher Helmtypen  
  geringerer Schulungsaufwand  
  weniger Fehlbestückung  
  vereinfachte Ersatzteilhaltung  
 
  Für Organisationen mit gemischtem Einsatzprofil kann dies strukturelle Vorteile in Beschaffung und Logistik bringen.  
  _______________________________________________________________________________________________________  
   Farben &amp;amp; Varianten   
   Der ATR-1 ist in zahlreichen&amp;nbsp;Signal- und Sichtfarben&amp;nbsp;erhältlich, u. a.:   
 
   &amp;nbsp;       
  
        
  _______________________________________________________________________________________________________  
   Einsatzprofile - Belastungen und systembezogene Lösungen   
   Technische Hilfeleistung und Verkehrsunfall   
   Typische Einsatzrealität   
  Bei Verkehrsunfällen arbeiten Einsatzkräfte in unmittelbarer Nähe zu deformierten Karosserieteilen, Glassplittern und scharfkantigen Bauteilen. Gleichzeitig laufen hydraulische Rettungsgeräte mit hohem Geräuschpegel, während der fließende Verkehr zusätzlichen Lärm erzeugt. Die Sicht ist häufig eingeschränkt – etwa durch Dunkelheit, Staub oder Splitterflug – und eine klare Kommunikation im Team ist essenziell.  
    Belastungen und Anforderungen an den Kopfbereich    
 
  Gefahr durch umherfliegende Splitter und Partikel  
  Risiko des Anstoßens an Fahrzeugstrukturen  
  Hohe Dauerbelastung durch Lärm  
  Notwendigkeit klarer Verständigung trotz Umgebungslärm  
 
 &amp;nbsp; 
   Warum der ATR-1 hier sinnvoll ist   
   Die Kombination aus:   
 
  integriertem Visier- oder Drahtgittervisiersystem  
  adaptierbarem Gehörschutz (auch funkfähig)  
  stabiler Vier-Punkt-Aufhängung  
 
  ermöglicht einen gezielten Schutz vor mechanischen Einwirkungen bei gleichzeitig gesicherter Kommunikation.   Der vergleichsweise geringe Helmgewicht von ca. 690 g sowie die ausgewogene Schwerpunktlage reduzieren die Belastung der Nackenmuskulatur – insbesondere bei längeren Rettungseinsätzen oder Arbeiten in gebückter Haltung.  
 &amp;nbsp; 
    !!  Für technische Hilfeleistung ist nicht maximale thermische Isolation entscheidend, sondern mechanischer Schutz, Sicht und Kommunikationsfähigkeit – genau hier liegt die Stärke der Plattform.   
  _______________________________________________________________________________________________________  
   Wald- und Vegetationsbrand   
   Typische Einsatzrealität   
  Vegetationsbrände bedeuten oft mehrstündige Einsätze unter direkter Sonneneinstrahlung, in unwegsamem Gelände und bei hohen Umgebungstemperaturen. Anders als beim Innenangriff steht hier nicht die unmittelbare Hitzebelastung durch Raumbrand im Vordergrund, sondern dauerhafte Wärmeeinwirkung, Rauch, Glutpartikel und UV-Strahlung.  
    Belastungen und Anforderungen an den Kopfbereich    
 
  Hohe Umgebungstemperatur  
  Langzeitbelastung  
  Rauch- und Glutpartikel  
  Geringe Verschattungsmöglichkeiten  
  Erhöhte Sichtbarkeitsanforderungen im Gelände  
 
 &amp;nbsp; 
   Warum der ATR-1 hier sinnvoll ist   
  In diesem Einsatzprofil ist ein leichter, gut belüfteter Helm mit ergonomischem Tragesystem entscheidend.   Ein geringes Gewicht reduziert Ermüdung über lange Einsatzzeiten deutlich. Gleichzeitig bieten optionale Nacken- und Waldbrandschals Schutz vor Glutpartikeln und Sonneneinstrahlung.   Signal- oder fluoreszierende Farbvarianten erhöhen die Sichtbarkeit im Gelände – insbesondere bei unübersichtlichen Vegetationsstrukturen oder bei Luftunterstützung.  
 &amp;nbsp; 
   !!  Für Vegetationsbrand ist nicht maximale „Panzerung“, sondern ein ausgewogenes Verhältnis aus Schutz, Gewicht und Tragekomfort entscheidend – genau darauf ist der ATR-1 ausgelegt.  
  _______________________________________________________________________________________________________  
   Wasser- und Strömungsrettung   
   Typische Einsatzrealität   
  Einsätze in oder an Gewässern bedeuten dauerhaft nasse Bedingungen, Wind, Gischt und häufig eingeschränkte Sicht. Bei nächtlichen Lagen oder Hubschraubereinsätzen kommen zusätzliche Belastungen durch Rotorwind und Bewegung hinzu.  
    Belastungen und Anforderungen an den Kopfbereich    
 
  Stoßbelastungen gegen feste Hindernisse  
  Dauerhafte Feuchtigkeit  
  Erhöhter Bedarf an sicher fixierter Beleuchtung  
  Hohe Anforderungen an stabilen Sitz  
 
 &amp;nbsp; 
    Warum der ATR-1 hier sinnvoll ist    
 
  normgerechte Auslegung nach EN 1385  
  sicher integrierte Lampenhalterung (USH-System)  
  stabile Zubehörschnittstellen  
  fester Vier-Punkt-Gurt  
 
 &amp;nbsp; 
  Zubehör muss fest montiert sein und darf sich bei Strömung oder Rotorwind nicht lösen. Die strukturierte Helmplattform ermöglicht eine zuverlässige Befestigung von Lampen und Kommunikationssystemen.  
 &amp;nbsp; 
    !!  Gerade im Wasserbereich ist nicht nur Schutzwirkung, sondern auch funktionale Sicherheit der Anbauteile entscheidend.   
  _______________________________________________________________________________________________________  
   Fachliches Fazit   
 
 
 
 
  Seine Stärke liegt in:  
 
   Er eignet sich besonders für:   
 
 
 
 
  technischer Hilfeleistung  
  Höhen- und Seilrettung  
  Wald- und Vegetationsbrand  
  Wasser- und Strömungsrettung  
  spezialisierten Rettungseinheiten  
 
 
 
 
  Feuerwehren mit erweitertem Einsatzspektrum  
  Spezialeinheiten (USAR, Höhenrettung, Strömungsrettung)  
  Organisationen mit Fokus auf modulare Ausrüstung  
  Beschaffer, die normübergreifende Lösungen suchen  
 
 
 
 
 
    Wir empfehlen den ATR-1 dort, wo ein vielseitiges, ergonomisches und normübergreifend einsetzbares Helmsystem benötigt wird – nicht als Universalersatz für jeden Helmtyp, sondern als spezialisierte Plattform für anspruchsvolle Einsatzbereiche außerhalb des klassischen Innenangriffs.   
     &amp;nbsp; Zum ATR-1 Helm      
  
  
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
  
  
  
  
  
       
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 
                ]]>
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                            <updated>2026-02-16T10:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Ausgewogene Multitalente stark im Einsatz: Nichts leichter als das!</title>
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                                            Das weltweit geschätzte Paratech Hooligan-Tool gibt es jetzt auch als starkes, schlankes Leichtgewicht – exklusiv bei Dönges. Denn die persönliche Ausrüstung ist ja oft schon schwer genug …
                                        ]]>
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                <![CDATA[
                 04.02.2026  ·      Feuerwehrstore    
 Paratech Hooligan Tool Lightweight: Maximale Power, minimales Gewicht 
 Das weltweit geschätzte Paratech Hooligan Tool gibt es jetzt auch als starkes, schlankes Leichtgewicht, exklusiv bei Dönges und als langjähriger Vertriebspartner von Dönges auch bei uns. Ideal für alle, die im Einsatz keine Kompromisse wollen, aber jedes Kilo in der persönlichen Ausrüstung spüren. 
   
 Ein Multitalent für den harten Alltag 
 Wer möchte die Herausforderungen im täglichen Einsatz nicht im Handumdrehen meistern? Das Paratech Hooligan Tool mit Hebelklaue ist ein bewährter Sidekick für Einsatzkräfte weltweit. In unterschiedlichen Längen liefert dieses Multitalent genau die Power, die in vielen Lagen zählt. 
 
 Wofür wird ein Hooligan Tool typischerweise genutzt? 
 
 Türen und Fenster öffnen, auch bei Zwangsöffnung 
 Hebeln, Spreizen, Hämmern 
 Nägel ziehen, Schlösser aufbrechen 
 Bleche schneiden, Löcher stanzen, Material trennen 
 
  Hinweis:  Einsatzmöglichkeiten hängen von Variante und Lage ab. Bitte immer nach Einsatzvorschrift und Ausbildung handeln. 
 
 Robust gebaut, damit es im Einsatz funktioniert 
 Kopf und Klaue der Hooligan Tools sind aus hochlegiertem Stahl geschmiedet und gehärtet. Sie werden auf die 25 mm starke Griffstange gepresst und zusätzlich mit Stiften gesichert. Das verbindet die Komponenten praktisch unlöslich mit dem Griff und sorgt für zuverlässige Stabilität im Einsatz. 
 Warum das Lightweight den Unterschied macht 
 Die Lightweight Version bringt eine neue Dimension in Sachen Tragekomfort, ohne den Anspruch an Belastbarkeit zu senken. Der Schlüssel liegt in der Griffstange: Standard aus Stahl, Lightweight aus einer hochfesten Aluminiumlegierung. Ergebnis: deutlich weniger Gewicht bei gewohnt professioneller Performance. 
 
 Gewicht im direkten Vergleich 
 
 
  Variante  Material Griffstange  Gewicht  
 
 
 
 Standard 
 Stahl 
 4,8 kg 
 
 
 Lightweight 
 Hochfeste Aluminiumlegierung 
 3,3 kg 
 
 
 
 Unterschied: rund 1,5 kg weniger Gewicht. Gerade bei persönlicher Ausrüstung und langen Lagen ein echter Vorteil. 
 
 Viele starke Vorteile auf einen Blick 
 
 
 Einsatzvorteile 
 
 Multifunktional, ein Werkzeug für viele Einsatzzwecke 
 Sehr gut geeignet für Türöffnung und Zwangsöffnung 
 Weltweit im Einsatz bei Feuerwehren und Hilfsorganisationen 
 Verschiedene Längen und Ausführungen, passend zum Einsatzzweck 
 
 
 
 Technik und Material 
 
 Köpfe und Klauen aus hochlegiertem Stahl, geschmiedet und wärmebehandelt 
 Mittelstange maschinengerillt, strapazierfähig, langlebig 
 Lightweight mit rutschfester, gerillter Griffleiste aus Aluminium 
 Chemische Vernickelung für hohe Härte, Verschleißfestigkeit und Korrosionsschutz 
 
 
 
 Varianten und typische Features 
 Je nach Ausführung stehen unterschiedliche Köpfe und Klauen zur Verfügung, immer optimal abgestimmt auf den Einsatzzweck. Dazu zählen unter anderem: 
 
 Hecht: lang, scharf, verjüngt und leicht gebogen, geeignet um in ein Schloss zu passen 
 Entenschnabel: lang mit sanfter Neigung, um Fenster und Türen zu bezwingen 
 Standard Klauenvariante: maschinengeschärfte Krallen, vertiefter Nagel und Spikezieher, parallele Öffnungen für Gasabsperrventile 
 Metal Cutting Claw: maschinell geschärfte Metallschneide, entwickelt zum Schneiden von dickem Metall und Verbundwerkstoffen 
 
 
 Welche Länge und Variante passt zu Ihrem Einsatz? 
 Sie möchten das Paratech Hooligan Tool Lightweight genauer ansehen oder eine Empfehlung für Ihre Anwendung? Wir helfen Ihnen gerne dabei, die passende Ausführung zu finden. 
  Zum Produkt   Beratung anfragen  
 Tipp: Für Behörden und Organisationen erstellen wir auf Wunsch ein offizielles Angebot. 
 
  &amp;nbsp;  
                ]]>
            </content>

                            <updated>2026-02-04T10:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Leistungsstarke Tragkraftspritzen für die Vegetationsbrandbekämpfung</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Leistungsstark, leicht und flexibel – die Vallfirest Tragkraftspritzen sind ideal für den Einsatz in schwierigem Gelände. Perfekt für schnelle Wasserversorgung und effektive Brandbekämpfung. ? Jetzt entdecken! ??
                                        ]]>
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Leistungsstarke Tragkraftspritzen für die Vegetationsbrandbekämpfung   
  Wald- und Vegetationsbrände stellen Einsatzkräfte immer wieder vor extreme Herausforderungen – insbesondere in abgelegenen Gebieten, in denen die Wasserversorgung schwierig ist. Hier sind mobile Pumpen gefragt, die zuverlässig, leistungsstark und flexibel einsetzbar sind.  
  Mit unserem Partner  Vallfirest  bieten wir eine Reihe von hochmodernen  Tragkraftspritzen , die speziell für die Vegetationsbrandbekämpfung entwickelt wurden. Diese Pumpen sind die perfekte Lösung für schnelle und effektive Löschmaßnahmen in unwegsamem Gelände.  
   Warum Vallfirest-Tragkraftspritzen?   
 
   Hohe Leistung &amp;amp; Robustheit  – Entwickelt für anspruchsvolle Einsätze in schwierigem Terrain.  
   Tragbare &amp;amp; rückentragbare Modelle  – Maximale Flexibilität und Mobilität für Feuerwehrkräfte.  
   ffiziente Wasserversorgung  – Ideal für direkte Löschangriffe &amp;amp; Riegelstellungen, um Feuer einzudämmen.  
 
    Die neuen Modelle im Überblick    
   Black Panther BP-Serie  – Kompakt, leicht &amp;amp; kraftvoll  
    Die  Black Panther BP 2 &amp;amp; BP 4    sind mit einer  vierstufigen Kreiselpumpe  und einem  125 ccm 2-Takt Polini Benzin-Motor  ausgestattet. Sie sind extrem leicht und dennoch leistungsstark, perfekt für den mobilen Einsatz.  
 
   BP 2:  Bis zu  12,4 bar Druck  und  474 l/min Förderleistung   
    BP 4:  Bis zu  26,2 bar Druck  und  370 l/min Förderleistung    
 
      
 
   Hergestellt aus korrosionsbeständigem Aluminium  für maximale Langlebigkeit  
   Ideal in Kombination mit einer Lastenkraxe  für ergonomischen Transport  
 
   Black Hawk BH-Serie  – Leistungsstarke Motoren für höchste Ansprüche  
  Die  Black Hawk BH-Serie  umfasst mehrere Modelle, die durch eine  ausgewogene Kombination aus hoher Förderleistung und geringem Gewicht  überzeugen.  
     
  ✔️   Black Hawk BH 1   – Ultraleichte Pumpe mit einem  4-Takt Honda GXH50 Motor , bis zu  6,9 bar Druck  und  260 l/min Förderleistung .   ✔️  Black Hawk BH 2-21  –  432 l/min Durchfluss ,  16,8 bar Druck  und leistungsstarker  Honda GX630 Motor .   ✔️  Black Hawk BH 4-18  –  397 l/min Durchfluss ,  28,8 bar Druck , mit  Briggs &amp;amp; Stratton Vanguard V-Twin Motor  für extreme Einsätze.  
   Flexibilität &amp;amp; Ausstattung   
  Alle Modelle sind mit  hochwertigen Materialien, korrosionsbeständigen Komponenten und leistungsstarken Motoren  ausgestattet. Je nach Modell gibt es  optionale elektrische Starter, Ansaugpumpen und zusätzliche Zubehörteile  wie Saugkörbe, externe Kraftstofftanks und Adapter.  
   Fazit: Die beste Wahl für Feuerwehren &amp;amp; Spezialkräfte   
  Die  Vallfirest Tragkraftspritzen  bieten eine unschlagbare Kombination aus  Leistung, Mobilität und Effizienz . Sie sind  ideal für Feuerwehren, Katastrophenschutzeinheiten und Spezialkräfte , die in abgelegenen oder schwer zugänglichen Gebieten operieren.  
    Jetzt im Feuerwehrstore entdecken und bestens für kommende Einsätze ausrüsten!    
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                            <updated>2025-03-07T17:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Rekordzahlen und starker Nachwuchs für die Feuerwehren</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Die Deutsche Jugendfeuerwehr wächst: 2023 stieg die Mitgliederzahl um 7,4 % auf 356.896 Kinder und Jugendliche. Neben den 62.025 Neuzugängen traten knapp 19.000 Mitglieder in die Einsatzabteilungen über. Jugendfeuerwehr und Kindergruppen zeigen weiterhin starke Attraktivität u...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 
  Die gute Nachricht: Es gibt mehr Nachwuchs in der Jugendfeuerwehr  &amp;nbsp;  
 
 
  Die Deutsche Jugendfeuerwehr verzeichnet einen Mitgliederzuwachs von rund 25.000 Kindern und Jugendlichen. Knapp 19.000 Jugendfeuerwehr-Mitglieder sind in die Einsatzabteilungen übergetreten.  &amp;nbsp;  
 
 
  Jugendgruppen in Zahlen  &amp;nbsp;  
 
 
   Jugendfeuerwehr ist bleibt attraktiv, das zeigen die Zahlen des vergangenen Jahres deutlich: 2023 waren bundesweit 356.896 Jungen und Mädchen in den Jugendfeuerwehren und Kindergruppen der Feuerwehren aktiv. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 7,4 %! Sie verteilen sich   folgendermaßen  :&amp;nbsp;   &amp;nbsp;  
 
 
 
 
  Jugendfeuerwehren: 266.824 Jugendliche in 18.311 Jugendfeuerwehren, davon 80.694 Mädchen.&amp;nbsp;  &amp;nbsp;  
 
 
 
 
 
 
  Kindergruppen: 5.944 Gruppen mit 90.072 Kindern, darunter 33.320 Mädchen.  &amp;nbsp;  
 
 
 
 
  Mehr als 110.000 Jugendwartinnen und -warte, Leiterinnen und Leiter von Kindergruppen, Betreuende, Ausbilder/-innen und „helfende Hände“ in den örtlichen Feuerwehren, auf Gemeinde-, Kreis-, Landes- und Bundesebene ermöglichten&amp;nbsp;  &amp;nbsp;  
 
 
 
 
  in über 2 Milliarden ehrenamtlich geleisteten Stunden und&amp;nbsp;  &amp;nbsp;  
 
 
 
 
 
 
  bei mehr als 60.000 Tagesveranstaltungen&amp;nbsp;  &amp;nbsp;  
 
 
 
 
  eine jugendgerechte Arbeit, vermittelten soziale Kompetenzen und setzten Zeichen für gelebte Integration und Vielfalt in den Kindergruppen und Jugendfeuerwehren.  &amp;nbsp;  
 
 
  &amp;nbsp;  
 
 
  Viele Übertritte  &amp;nbsp;  
 
 
  Noch schöner als die hohen Zahlen an sich ist, dass viele der Nachwuchskräfte neu dabei sind. 62.025 Neuzugänge konnten die Jugendfeuerwehren in Deutschland im Jahr 2023 verzeichnen:  &amp;nbsp;  
 
 
 
 
  51.493 Jugendliche wurden neu in die Jugendfeuerwehr aufgenommen,&amp;nbsp;  &amp;nbsp;  
 
 
 
 
 
 
  10.532 Mädchen und Jungen wechselten aus den Kindergruppen in die Jugendfeuerwehren.&amp;nbsp;  &amp;nbsp;  
 
 
 
 
 
 
  18.681 Jugendfeuerwehr-Mitglieder – darunter 4.711 Mädchen – gingen in den aktiven Dienst der örtlichen Feuerwehren über.  &amp;nbsp;  
 
 
 
 
  „Ehrenamtliches Engagement gewinnt in den Feuerwehren wie auch in anderen Hilfsorganisationen ständig an Bedeutung“, so der stellvertretende Bundesjugendleiter Moritz Salomon. „Umso größer ist unser Dank an die unzähligen Jugendwartinnen und -warte, Betreuerinnen und Betreuer, die die Jugend- und besonders die Nachwuchsarbeit in den Feuerwehren im Ehrenamt sicherstellen! Unser Dank gilt auch den ehemaligen stellvertretenden Bundesjugendleitern Dirk Müller und Andreas Huhn für ihre engagierte Arbeit, die Jahresstatistik zur Verfügung zu stellen.“  &amp;nbsp;   &amp;nbsp; Deutsche Jugendfeuerwehr, PÖA Christine Hepner  &amp;nbsp;  
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   Gut ausgestattet für die Jugendfeuerwehr!   
  Du bist Mitglied der Jugendfeuerwehr oder möchtest es werden? ?? Dann brauchst du die richtige Ausrüstung! Egal ob Jugendfeuerwehrjacken, Bundhosen, Latzhosen oder unser praktischer Knotenjupp – bei uns findest du alles, was du für den Start und die Übungen brauchst.  
  ?   Jetzt Ausrüstung entdecken!    
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  Mit der passenden Kleidung und Ausstattung bist du nicht nur sicher unterwegs, sondern auch bestens auf alle Herausforderungen vorbereitet. ?  
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    Hobby mit Mehrwert: Die Jugendfeuerwehren dürfen sich über große Beliebtheit und Zuwachs freuen (Symbolbild). Foto: ©Gerhard Seybert – stock.adobe.com       
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   Der Weg geht weiter: Von der JF wechseln viele Jugendliche später in die aktive Mannschaft – und sind hier wertvolle Mitglieder mit einer soliden Grundausbildung (Symbolbild). Foto:   ©Karin &amp;amp; Uwe Annas – stock.adobe.com   &amp;nbsp;  
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  Mehr spannende Einsatzberichte finden Sie unter    &amp;nbsp;    EINSATZBERICHTE Archives - feuerwehr-ub.de    &amp;nbsp;  
 
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            <title type="text">Feuerwehr Bergisch Gladbach setzt auf Vielseitigkeit: Neuer Teleskoplader für...</title>
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                  Feuerwehr Bergisch Gladbach setzt auf Vielseitigkeit: Neuer Teleskoplader für Einsatz und Logistik  
  Die Feuerwehr Bergisch Gladbach (Rheinisch-Bergischer Kreis, NRW) hat einen beeindruckenden Neuzugang: einen kompakten Teleskoplader, der für vielseitige Aufgaben an Einsatzorten und Feuerwachen optimiert wurde. Von der Bewältigung logistischer Herausforderungen bis hin zur Unterstützung bei Bränden und Naturkatastrophen ist dieses robuste Fahrzeug ein wahrer Alleskönner.  
  Leistungsstarke Maschine für vielfältige Herausforderungen  
  Seine Aufgaben reichen von der effizienten Beladung und Entladung von Logistikfahrzeugen bis hin zum schnellen Verteilen von Ausrüstungsgütern an Einsatzorten. Ob es darum geht, Sandsäcke in Katastrophengebieten zu transportieren, Verkehrswege nach Unwettern zu räumen oder bei Brandeinsätzen unterstützende Maßnahmen zu ergreifen - dieser Teleskoplader ist stets einsatzbereit.  
  Anpassungen für optimale Einsatzfähigkeit  
  Mit seinem robusten Design und einem breiten Spektrum an Anbaugeräten, darunter ein Schneeschild und eine Kehrmaschine, kann er sich jeder Herausforderung stellen. Sein Allradantrieb ermöglicht es ihm, auch abseits befestigter Wege zu operieren, was ihn besonders wertvoll bei Waldbränden oder anderen Notfällen macht, bei denen Geländegängigkeit gefragt ist.  
  Technisch ausgereift und für den Einsatz bei der Feuerwehr optimiert, wurde dieser Teleskoplader mit einer Vielzahl von Anpassungen versehen. Von der elektrischen Motoren- und Hydrauliköl-Vorwärmung bis hin zur pannensicheren Bereifung - jedes Detail wurde sorgfältig durchdacht, um maximale Leistung und Zuverlässigkeit zu gewährleisten.  
  Partnerschaftliche Beschaffung und individuelle Anpassungen  
  Die Beschaffung dieses Fahrzeugs war das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und Dienstleistern. Durch die partnerschaftliche Arbeit mit der ORTH Landtechnik GmbH aus Odenthal konnte die Feuerwehr Bergisch Gladbach sicherstellen, dass der Teleskoplader exakt ihren Anforderungen entspricht.  
  Dieser kompakte Teleskoplader ist nicht nur ein nützliches Werkzeug für die Feuerwehr Bergisch Gladbach, sondern auch ein Beispiel für innovative Lösungen und effektive Zusammenarbeit in der Notfallvorsorge.  
    Tipp:     Falls Ihre Wehr keinen eigenen Teleskoplader beschaffen kann oder möchte, so ein Gerät   aber in manchen Einsatzlagen wertvoll sein könnte, lohnt sich eventuell die partnerschaftliche    Zusammenarbeit mit dem örtlichen Bauhof  .     &amp;nbsp;    
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    Teleskoplader: Das Fahrzeug ist kompakt genug, um auch in Tiefgaragen zu passen. Foto: Feuerwehr Bergisch Gladbach   &amp;nbsp;   
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     Flexibel: Mit verschiedenen Anbaugeräten kann das Fahrzeug bei unterschiedlichen Szenarien helfen. Foto: Feuerwehr Bergisch Gladbach&amp;nbsp;   &amp;nbsp;    
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 Weitere spannende Einsatzberichte finden Sie auf:&amp;nbsp; EINSATZBERICHTE Archives - feuerwehr-ub.de  
         
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            <title type="text">Erlebe den Berufsfeuerwehrtag hautnah – mit deinem eigenen Pieper!</title>
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                 &amp;nbsp; 
   Erlebe den Berufsfeuerwehrtag hautnah – mit deinem eigenen Pieper!   
  Die Jugendfeuerwehr ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft und sichert den Nachwuchs für die aktiven Einsatzabteilungen. Um das Engagement und die Begeisterung der Jugendlichen z  u fördern, bieten wir eine einzigartige Möglichkeit an: Ab sofort können Jugendfeuerwehren für ihren Berufsfeuerwehrtag ein Alarmierungssystem bei uns mieten – und das völlig kostenlos! Lediglich einmalig werden Versandkosten für den Hin- und Rückversand in Höhe von 10€ erhoben.  
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   Ein Tag wie bei der Ber    ufsfeuerwehr&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;      
  Stell dir vo  r, du v  erbringst 24 Stunden im Feuerwehrhaus. Zusammen mit deinen Kameradinnen und Kameraden teilst du dir den Alltag einer Berufsfeuerwehr: gemeinsames Essen, Ausbildungsabschnitte, Freizeit und natürlich echte Eins  ätze. Doch was wäre, wenn das Erlebnis noch realistischer wird?  
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    Der Gong ertönt, das Licht geht an – und dein Pieper schrillt!   
  Genau das ermöglichen wir: Mit einem persönlichen Pieper, der dich und deine Gruppe alarmiert, wenn ein Einsatz bevorsteht. Die Spannung steigt, das Adrenalin fließt – ein Gefühl, dass du nicht so schnell vergessen wirst.  
  Ein Berufsfeuerwehrtag mit eigenem Pieper ist mehr als nur eine Übung – es ist ein unvergessliches Erlebnis. Die Jugendlichen entwickeln nicht nur praktische Fähigkeiten, sondern auch Stolz und Teamgeist. Sie erleben hautnah, was es bedeutet, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die im Notfall zusammenhält und Menschen hilft.  
  Unsere Unterstützung für die Jugendfeuerwehren in Deutschland ist ein Zeichen der Anerkennung für die wertvolle Arbeit, die hier geleistet wird. Denn die Jugendfeuerwehr ist der Garant für den Nachwuchs in der aktiven Einsatzabteilung. Die Ausbildung der Jugendlichen ist von unschätzbarem Wert und bereitet sie optimal auf ihre zukünftigen Aufgaben vor.  
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   Jetzt anfragen!   
  Interessierte Jugendfeuerwehren können sich direkt bei uns melden und ein Alarmierungssystem für ihren nächsten Berufsfeuerwehrtag reservieren. Unser System wird kostenlos zur Verfügung gestellt, ermöglicht Mehrfachalarmierung mit bis zu 3 Schleifen und besitzt eine hohe Reichweite von bis zu 500 Metern im Freifeld und 50-100 Metern im Haus. So wird der Berufsfeuerwehrtag zu einem realistischen Erlebnis, das die Jugendlichen ideal auf ihre zukünftigen Herausforderungen vorbereitet.  
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  &amp;gt;&amp;nbsp; Hier geht es zur unverbindlichen Anfrage   
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